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Gassenweihnachten bei Fingerprint

Zeit haben und Zuhören – ein grosses Geschenk

70 Helfer sorgten für das Wohl der 150 Gäste an der Gassenweihnacht des Vereins Fingerprint in Zürich und führten 

Voller Saal bei der vom Verein Fingerprint organisierten Gassenweihnacht
Quelle: Fingerprint
Ein Teilnehmer freut sich über sein Geschenk
Quelle: Fingerprint
Gäste aus verschiedenen Nationen
Quelle: Fingerprint

 am 25. Dezember 2013 zahlreiche persönliche Gespräche mit ihnen. Die Vision vom Verein Fingerprint war auch an diesem Abend spürbar: «Wir wollen Menschen am Rande der Gesellschaft die Liebe Gottes weitergeben, und sie wie Könige am grossen Fest teilhaben lassen.»

Zu Beginn des Weihnachtsabends wurden die 70 Helfer in verschiedenen Teams losgeschickt, um die Leute zum Fest einzuladen. Ein Team beschenkte Prostituierte mit Rosen und Pralinen und vermittelte so Gottes Liebe. Ein grosses Team, unter dem Patronat von «Christus für alle», ging an den Hauptbahnhof und konnte ungefähr 2000 Reisende mit der Zeitschrift «Jesus.ch-Print» beschenken und viele Samen säen.

Der Saal füllte sich bis auf den letzten Platz und bei der besinnlichen Weihnachtsfeier fühlten sich die Leute sichtlich wohl und geborgen. Was diese Weihnachtfeier besonders auszeichnete, waren die unterschiedlichsten Leute, die durch das spontane Einladen auf der Strasse zusammenkamen. Nebst Menschen mit Sucht- und psychischen Problemen waren auch viele Migranten oder alte Menschen, die spontan dazu kamen, anzutreffen. Auch mehrere Familien haben sich der Feier angeschlossen, und die Kinder freuten sich über die Geschenke. Noch bunter wurde die Gruppe durch die DJ’s und Künstler an den Tischen. Sogar ein Gewerkschaftsfunktionär war dabei und meinte: «Eine solch schöne bunte Feier habe ich nicht erwartet.» Vor dem Eingang trafen wir einen jungen Mann, dessen Kollegen ihn drängten, weiter in den Ausgang zu gehen und waren erstaunt über die Antwort: «Bitte wartet, ich habe die Bibel, die ich geschenkt bekommen habe, noch nicht bei mir, und ohne sie komme ich nicht!»

Projekt soll Lebensstil werden

Auch das Suppenteam an der Langstrasse konnte viele Menschen beschenken und so das Licht, das Jesus an Weihnachten brachte, scheinen lassen. An dem Abend konnte für viele Leute gebetet werden und es war für die meisten das wohl grösste Geschenk, einfach Zeit mit einem zuhörenden Gegenüber zu verbringen.

Stephan Maag, Leiter vom Verein Fingerprint, meint: «Mich begeistert die Vielfalt der Menschen, die hier zusammenkommen und so die Liebe von Jesus ganz praktisch erfahren - Weihnachten, die begeistert und ansteckt. Wir wünschen uns, dass dieses Projekt zu einem Lebensstil wird, der sich durch das Jahr fortsetzt. Wir freuen uns auf die kommenden Projekte.»

Äussere und innere Freiheit

Auch in den Tagen nach der Feier erhielt das Team Feedbacks von Teilnehmern: Ein Mann aus Deutschland, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden war und mit den Zug die Schweiz fuhr, wurde von einer Frau im Zug zur Gassenweihnachten eingeladen. Dort angekommen, kam er mit Elias, seinem Gegenüber, ins Gespräch. Elias kümmerte sich um ihn, vermittelte ihm einen Schlafplatz und verbrachte auch an den folgenden Tagen Zeit mit ihm. Der Mann öffnete sein Herz für Jesus und lud ihn in sein Leben ein. Die Gassenweihnacht hat sein Leben verändert.

Der Verein Fingerprint wird auch nächstes Jahr eine Gassenweihnacht organisieren: in Zürich und auch in Bern als neuen Standort.

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