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Sie belegen Historizität der Bibel

Pharaos Puppen mit Flüchen aus altem Ägypten

Archäologische Quellen ausserhalb der biblischen Berichte können die Bibel als «historisch korrekt» bestätigen. Dies sagt Professor Tom Meyer in der britischen «Daily Mail». Zu diesen Belegen zählt er antike Tonpuppen, die verflucht wurden, um den Pharaonen Kriegsglück zu bescheren.

Professor Tom Meyer
Quelle: http://www.christianpost.com

Die historische Richtigkeit der Bibel werde von vielen ausserbiblischen Quellen gestützt, sagt Tim Meyer, Professor für Bibel und Theologie am «Shasta Bible College and Graduate School» (SBC&GS) in Kalifornien. Quellen, die sich beispielsweise auf die Stadt Jerusalem beziehen, bestätigen, dass «die in der Bibel erwähnten Orte und Personen historisch korrekt sind.»

Gegenüber «Daily Express» erklärt er: «Ausserbiblische Inschriften und schriftliche Belege für die Existenz der Stadt Jerusalem reichen bis in die Zeit der biblischen Patriarchen zurück.»

Jerusalem schon früh überliefert

Tom Meyer nennt ein Beispiel: «Die allererste Erwähnung Jerusalems ausserhalb der Seiten der Bibel ist in Hinrichtungstexten aus Ägypten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vor Christus festgehalten.» Das war etwa 400 Jahre bevor Moses die Tora schrieb, also zu jener Zeit, als sich Israel im ägyptischen Exil befand.»

Diese Hinrichtungstexte waren auf Tonfiguren zu finden, die nach dem Ebenbild eines Gefangenen geformt wurden (ähnlich wie bei Voodoo-Puppen). Die Figuren waren mit ägyptischen Schriftzeichen versehen. Vermerkt wurden verschiedene Städte, die der Pharao mit Hilfe der ägyptischen Götter erobern wollte.

Für schwarze Magie verwendet

«Archäologen entdeckten Sammlungen dieser tönernen 'Voodoo-Figuren', die in einer Zeremonie vor dem Militärfeldzug des Pharaos nach Norden bis nach Kanaan 'eingesetzt' wurden.» Diese Tonfiguren wurden an zahlreichen Orten in Ägypten aufgefunden.

«Bevor der Pharao in die Schlacht zog, führten ägyptische Magier eine schwarzmagische Zeremonie durch, um den Sieg des Pharaos sicherzustellen.» Archäologische Entdeckungen haben einen Teil der Aufzeichnungen dieser Rituale geliefert.

Verschiedene biblische Städte genannt

Die Tonfiguren wurden mit Seilen gefesselt und dann durch eine Reihe von «schändlichen Handlungen» gedemütigt. Die ägyptischen Magier urinierten und spuckten auf die Figuren, bevor sie sie in Stücke schlugen und vergruben.

Laut Professor Meyer war diese Tat ein Hinweis auf das «schreckliche Schicksal», das die Feinde des Pharaos erwartete. «Neben der Stadt Jerusalem werden noch andere berühmte Bibelstädte erwähnt, darunter Sichem, Hazor und die Philisterstadt Aschkelon.»

Diese archäologischen Entdeckungen weisen auf die geopolitische Bedeutung hin, die die Stadt Jerusalem zur Zeit der biblischen Patriarchen spielte; «sie stehen in völliger Übereinstimmung mit der Beschreibung der Bibel über die Bedeutung der Stadt Jerusalem und ihres Königs Melchisedek zur Zeit Abrahams im 20. Jahrhundert vor Christus.»

«Orte und Personen korrekt»

Der Autor und Neutestamentler Bart Ehrman erläuterte bereits früher: «Wenn wir wissen wollen, ob die beschriebenen Ereignisse so geschehen sind, dann müssen wir dieser Frage nachgehen, indem wir sie historisch betrachten. Beweise sind reichlich vorhanden.»

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