fbpx Generation Unverbindlich | Livenet Mobile
Von Jesus lernen

Generation Unverbindlich

Verbindlich zu leben, war schon immer herausfordernd. Das Zeitalter von Smartphone und Multioption stellt so manche Freundschaft und Beziehung auf die Probe. Wo ist die Verlässlichkeit geblieben?

Jugendliche am Handy
Quelle: Pixabay

Wer heute eine Party plant oder Familie und Freunde einladen will, der könnte manchmal die Wände hochgehen. Sogar ein simples Treffen zu Zweit kann Nerven kosten. Und plötzlich tröpfeln Absagen rein oder noch schlimmer: Der Gast oder unser Gegenüber erscheint gar nicht. Leute von heute wollen sich nicht festlegen und verplanen lassen. Es könnte ja ein besseres Angebot kommen. Man möchte spontan und kurzfristig entscheiden können, flexibel und frei sein – ganz nach Lust und Laune. Je nach Beziehungsstatus «gelingt» dies besser oder weniger gut.

Unbegrenzte Möglichkeiten

Ein Grund dafür ist sicher unsere Multioptionsgesellschaft. Verglichen mit damals verfügen wir heute über viel mehr Freizeit. Für alle Bedürfnisse und Interessen gibt es Events, Clubs und Kurse. Auch im Internet lockt der Supermarkt der Möglichkeiten rund um die Uhr. Das Lustprinzip steuert unser Leben. Verlässlichkeit und Verbindlichkeit sind wie lästige Fliegen. Genervt verscheuchen wir sie oder klatschen sie sogar tot. Ähnlich lieb- und respektlos behandelt fühlen sich wohl unsere Mitmenschen, wenn wir sie enttäuschen oder ihnen eine Abfuhr erteilen…

Vertrauen ist zentral

Damit eine Gesellschaft, damit Beziehungen funktionieren, sind Verbindlichkeit und Verlässlichkeit unerlässlich. Wer sie lebt, der erntet Vertrauen. Auch das ist heute immer dünner gesät. Und doch sehnen wir uns alle danach. Ohne Vertrauen wachsen Enttäuschung und Groll, die sich in Wut und Hass verwandeln können. Kommunikation findet nur noch auf Sparflamme statt, bis das Feuer erlischt.

In der Bibel im Matthäus-Evangelium, Kapitel 5, Vers 33 fordert uns Jesus dazu auf, wahrhaftig und zuverlässig zu sein: «Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein.» Wir müssen nicht zu allem Ja und Amen sagen, wir dürfen auch nein sagen. Aber dann sollen wir zu unseren Entscheidungen stehen und sie auch umsetzen. Jesus hat es seinen Freunden und den Menschen damals vorgelebt. Auf sein Wort konnten sie sich verlassen, was er versprochen hat, das hielt er. Gestern wie heute und auch in Zukunft können wir uns auf Jesus verlassen. Er bietet felsenfesten Grund für unser Leben. Wir dürfen ihm vertrauen und seinem Wort, der Bibel, glauben.

Verlorenen Boden gutmachen

Die Bibel sagt über Jesus im ersten Korintherbrief, Kapitel 3, Vers 11: «Niemand kann ein anderes Fundament legen als das, welches schon gelegt ist – Jesus Christus.» Gott wurde in Jesus Mensch, um uns sicheren Boden zurückzugeben, die Freundschaft mit ihm und seinem Vater. Unsere Fehler bügelte Jesus mit seinem eigenen Leben aus, qualvoll an ein Kreuz genagelt. Aber Gott rief ihn wieder ins Leben!

Jesus sagt selbst von sich: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, ausser durch mich.» (Johannes-Evangelium, Kapitel 14, Vers 6). Wer an Jesus glaubt, der wird sogar ewig leben, bei Gott im Himmel. Jesus ist das beste Fundament, das Sie für Ihr Leben legen können. Auf ihn ist Verlass. Er begleitet Sie durch alle Hochs und Tiefs und wird Sie nie verlassen. Möchten Sie auf die Karte «Jesus» setzen? Ein simples, ehrliches Gebet genügt.

Folgende Worte können Ihnen dabei helfen: «Lieber Gott, ich danke dir, dass du mich so sehr liebst, dass du für immer mein Vater und Freund sein willst. Ich habe bisher ohne dich gelebt, habe andere, mich selbst, vor allem aber auch dich verletzt. Es tut mir leid. Ich glaube, dass dein Sohn Jesus für meine Fehler am Kreuz gestorben ist. Bitte vergib mir und nimm mich an als dein Kind. Ich brauche deinen Halt. Lenke du von nun an mein Leben.»

Dieser Bericht erschien in der Jesus.ch-Print Nr. 52. Hier können Sie das Jesus.ch-Print bestellen. 

Zum Thema: 
Mediennutzung: Jugendliche surfen täglich 221 Minuten im Internet
Von der Bibel profitieren: Was echte Freundschaft ausmacht
Vernetzt – einsam – unerreicht: Wie Gemeinde die Generation Z erreichen kann

Werbung
Webversion