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Eglise Porte Ouverte

Zu Gast bei den wichtigsten Männern Frankreichs

Nahe der Schweizer Grenze findet sich eine der grössten Freikirchen Frankreichs. In der «Eglise Porte Ouverte» ging vor kurzem die jüngste Fastenwoche zu Ende. Während dieser war Präsident Emmanuel Macron in der Nähe … und Jesus ganz dabei.

Mamadou Karambiri
Quelle: Youtube

Bereits am Vorabend brummt eine Kolonne schwerer Motorräder durch das Quartier Bourtzwiller von Mulhouse. Gewichtige Präsenz wird markiert. Später am Abend widerspiegeln die Wohnblöcke in der elsässischen Innenstadt die Blaulichter der dunkelblauen Kastenwagen mit der Aufschrift «Police».

Dieser Auflauf deutet den Besuch vom Präsident Emmanuel Macron an. Denn gerade diese Gegend wird in Frankreich als Symbol der ethnischen Abschottung wahrgenommen, das Quartier müsse von der «Grande Nation» zurückerobert werden. Die muslimische Bevölkerungszahl ist hoch, die Islamisierung zunehmend. Macron zeigte deshalb Präsenz, um den «Separatismus» anzusprechen – was in Mulhouse nicht gerade geschätzt wird, da man sich nicht gern als Problemstadt dargestellt sieht.

Gebet für Macron

Seit Jahrzehnten steht interessanterweise an diesem Ort eine der grössten Freikirchen Frankreichs, die «Eglise Porte Ouverte», die rund 2'000 Besuchern Platz bietet, Gemeinden im ganzen Land gründet und deren Bibelschule eine Ausstrahlung in die ganze frankophone Welt hat.

Als Tags darauf Emmanuel Macron im Quartier gleich nebenan erscheint – und die Polizei an jeder Strassenecke (auch vor der Gemeinde) Männer positioniert hat –, wird ein Einsatzwagen der Ordnungshüter auch auf dem restlos gefüllten Gelände der Eglise abgestellt; die weiteren Autos werden jeweils im Quartier abgestellt. Am Vortag wie am Tag seines Besuchs wird für den wichtigsten Mann Frankreichs zur grössten Autorität im Universum gebetet, denn just in dieser Woche (vom 17. bis 21. Februar) läuft die Gebets- und Fastenwoche der Gemeinde.

Anbetung nicht vernachlässigen

Hauptredner war der in der Frankophonie hochgeschätzte Mamadou Karambiri aus Burkina Faso. Facettenreich äusserte er sich im Laufe der Woche zu verschiedenen Themen und erläuterte beispielsweise, dass sich das Gebetsleben bei vielen Menschen vorwiegend um Wünsche drehe, die man gerne erfüllt sehen möchte. Er ermutigte dazu, gerade auch die Anbetung nicht zu vernachlässigen.

Detail- und erkenntnisreich beleuchtete er biblische Passagen, die man eigentlich zu kennen glaubt, aus denen sich aber oft noch enorm viel schöpfen lässt.

«Der Erste wärmt schon mal das Wasser!»

Täglich sprach ausserdem ein Redner aus dem Pastoren-Team der Gemeinde. So sagte etwa Jean-Marie Ribay, dass sich viele Menschen an das Leben klammern und es wenn möglich versuchen, zu verlängern. Er selbst sei bereit zu gehen. Denn in der Ewigkeit warte das Beste überhaupt. «Es ist nicht etwa so, dass ich mit jemandem von euch ein Problem hätte», scherzte er. Aber in Anbetracht dessen, was wartet, freue er sich auf die Ewigkeit bei Gott – und er weckte Vorfreude auf das Leben in der neuen Welt, die der Schöpfer in der Bibel verheisst. «Der erste, der da ist, macht das Kaffeewasser heiss», schmunzelte Ribay, der früher als Missionar in Tschad arbeitete.

Macron im Quartier und Jesus im Herzen – die Besucher waren zu Gast bei den beiden wichtigsten Personen Frankreichs; und die gute Nachricht: Jesus ist immer da.

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