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Wechsel an der Parteispitze

Daniel Frischknecht wird neuer EDU-Präsident

In der EDU kommt es zu einem Wechsel: Daniel Frischknecht von Romanshorn (TG) übernimmt das Amt des Präsidenten. Als Vizepräsident wählten die rund 160 EDU-Mitglieder an der Versammlung im zürcherischen Illnau Thomas Lamprecht.

Daniel Frischknecht
Quelle: EDU Schweiz
Hans Moser
Quelle: idea Schweiz

Rund 160 Parteimitglieder nahmen am 27. Juni 2020 an der Versammlung in Illnau teil. Sie wählten die beiden Kantonsräte Daniel Frischknecht aus dem Thurgau und Thomas Lamprecht aus dem Kanton Zürich in die Parteispitze. Sie ersetzen den fast 20 Jahre lang amtierenden Präsidenten Hans Moser sowie Vizepräsident Roland Haldimann, wie die Partei in einer Medienmitteilung schreibt.

Ehe für alle: «Ein absolutes Kernthema»

Daniel Frischknecht (Jg. 1964) ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der Psychologe mit eigener Praxis vertritt die EDU seit 12 Jahren als Kantonsrat des Kantons Thurgau. Seit vier Jahren führt er die EDU-Fraktion als Fraktionschef.

Mit einer klar bürgerlichen Politik und dem Bekenntnis zum Christentum solle die Partei konsequent für ihre Grundwerte eintreten und sich in der Öffentlichkeit noch stärker bemerkbar machen, sagte Frischknecht in seiner Antrittsrede. Als wichtigste anstehende Herausforderung nannte der neue Präsident das Referendum gegen die Ehe für alle, das für die EDU ein absolutes Kernthema sei.

Stehende Ovation zum Abschied von Hans Moser

Die Mitgliederversammlung verdankte Hans Mosers fast 20-jährige EDU-Präsidentschaft herzlich und mit stehender Ovation, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Die EDU habe unter der Führung von Hans Moser mehrfach ihre Referendumsfähigkeit unter Beweis gestellt, zuletzt mit der Kampagne gegen die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm. «Hans Moser leistete weit über die Parteigrenzen hinaus anerkanntes Engagement, welches ein grosser Treiber für den Wachstumskurs der Partei darstellte.»

Ebenfalls verabschiedet wurde Roland Haldimann, welcher der EDU jahrelang als Vizepräsident und Finanzchef diente. Zu seinem Abschied kommuniziet die Parteileitung, es sei Haldimanns massgebliches Verdienst, «dass die EDU Schweiz heute auf soliden finanziellen Beinen steht und über eine professionelle Organisationsstruktur verfügt».

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