Offenheit in Bagdad

Gebet um göttliche Begegnungen

Wenn wir den Heiligen Geist bitten, dass er uns durch den Tag leitet und uns mit den Menschen in Verbindung bringt, die er vorbereitet hat, kann dies unerwartete Türen öffnen. Das erlebte Dave Osborne von der «Hope Ministries»-Familie kürzlich.
Bagdad
David Osborne

Wenn wir den Heiligen Geist bitten, dass er uns durch den Tag leitet und uns mit den Menschen in Verbindung bringt, die er vorbereitet hat, kann dies unerwartete Türen öffnen. Das erlebte Dave Osborne von der «Hope Ministries»-Familie kürzlich.

«Ich habe noch nie erlebt, dass Jesus so viel getan hat wie auf dieser dreiwöchigen Reise», berichtet Dave Osborne. «Ich konnte mit fast 250 Menschen beten und ihnen das Evangelium verkünden und ich habe 120 Teilexemplare des Neuen Testamentes verteilt. Ich hatte mit Feindseligkeit und Zurückweisung gerechnet, doch fast alle waren sehr offen und aufnahmebereit!»

Gebete und Wunder

Zum Beispiel war da der jesidische Taxifahrer Adel. Jesus heilte die Schmerzen in seinem Rücken, während sie nach Erbil fuhren. Osborne erzählte ihm das Evangelium und gab ihm ein Radio, mit dem er das Evangelium hören kann. Ausserdem traf er Amir aus dem Iran, der auf Geschäftsreise war und den Islam ziemlich satthatte. Osborne lud ihn zum Essen ein und verkündete ihm das Evangelium. «Er erlaubte mir, am Flughafen für ihn zu beten und er sagte, er hätte Frieden gespürt.»

Während eines Bummels durch ein Einkaufszentrum heilte Jesus die Knieschmerzen von einem Mitarbeiter eines Fast-Food-Restaurants, während dessen Kollegen zuschauten. Am nächsten Tag brachte der Mitarbeiter seinen Freund Ali zu Osborne, der mit einem schwarzen Hummer ankam, auf dessen Dach ein Maschinengewehr montiert war. «Jesus heilte auch die Schmerzen in Alis Rücken und Kopf und ich konnte den beiden eine Kopie des Jesus-Films mitgeben», sagt Osborne.

«Jemand zog an meinem Arm»

Bei einem Besuch im alten Babylon heilte Jesus die Nacken- und Schulterschmerzen des Reiseführers und Osborne konnte ihm das Evangelium verkünden. Am Tahrir-Platz konnte er mehreren Soldaten, Polizisten und einem Müllmann dienen. «Ich habe für eine Person gebetet und dann zog jemand an meinem Arm und zeigte auf eine Stelle an seinem Körper. Fast jeder, für den ich gebetet habe, hat Gott erlebt und wollte ein Evangelium haben.»

Eines Abends war er mit einem jungen Mann in einem Café, der für ihn übersetzte. «Wir fragten den Heiligen Geist, was er tun möchte. Ein paar Tische weiter sass ein Mann mit einem Laptop und Gott gab mir den Eindruck, dass er Rückenschmerzen hätte. Wir gingen hinüber und fragten ihn danach, und tatsächlich war es so. Jesus heilte seinen Rücken und wir hatten ein grossartiges Gespräch mit ihm. Ich ermutigte ihn, nachdem Jesus ihn geheilt hatte, sich nun jeden Tag fünf Minuten Zeit zu nehmen, um im Indschil (dem Evangelium) zu lesen und Gott zu bitten, ihm die Wahrheit über Jesus zu zeigen. Er war einverstanden.»

Das letzte Evangelium

Am Morgen seines geplanten Rückfluges ging Osborne an einen belebten Platz, von dem er wusste, dass dort viele Leute waren. «Ich hatte ein letztes Evangelium zu verschenken und fragte den Heiligen Geist wieder, was er tun möchte. Ich sah einen alten Mann mit einem Stock, der das typische Gewand inklusive Käppchen trug, und ging auf ihn zu. Hassan war Professor, der ein wenig Englisch sprach. Er sagte, dass er an keine Religion glaubt. Doch während des Gebets heilte Jesus seine Hüftschmerzen und er war bereit, den Indschil zu lesen.»

Das Reich Gottes ist wie ein kleines Samenkorn, das eingepflanzt wird und immer weiterwachsen wird.

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Datum: 24.01.2022
Quelle: Joel-News / Dave Osborne

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