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Allianzgebetswoche 2020

Tag 4: Friede mit den Mitchristen

Menschen erleben immer wieder, dass Gebet nicht wirkungslos bleibt, dass Gott in ihr Leben eingreift und dass Friede möglich ist. Deshalb gibt's die Allianzgebetswoche zum Thema «Shalom», die noch bis zum 19. Januar 2020 läuft. Gedanken zum Frieden mit den Nichtchristen von Silvia Baumann.

Silvia Baumann
Quelle: goodfestival.ch

Frieden mit den Mitchristen pflegen und in die Tat umsetzen, ist eine tägliche bewusste Entscheidung. Die ersten Verse aus Philipper 2 definieren dabei meine Haltung.

Gegenseitige Anerkennung

«Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit.» (Philipper Kapitel 2, Vers 1)

Die Liebe Jesu ist bedingungslos, wertschätzend und voller Gnade für jede und jeden. Sie verändert uns und verleiht uns Flügel. Es ist seine Liebe, die uns hilft, Platz für die Bedürfnisse der anderen zu machen. Ich entscheide mich, eine Quelle der Ermutigung und der Freundlichkeit zu sein, damit sich meine Brüder und Schwestern angenommen und wertgeschätzt fühlen.

Potenzial und Stärkung von Gaben

«Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst.» (Philipper Kapitel 2, Vers 3)

Gemeinsam bilden wir den Leib Christi und jedes Glied ist gleich wichtig. Gott fordert uns auf, jegliches vergleichendes oder egoistisches Denken aufzugeben. Ich entscheide mich also, meinen Platz als ein Geschenk Gottes zu betrachten – eine Gelegenheit, ihm mit Freude und Dankbarkeit zu dienen. Ich entscheide mich, auf die Gaben der anderen zu achten und ihnen zu helfen, sich zu entfalten und sich in ihren Verantwortlichkeiten zu entwickeln. Auf diese Weise kann der Leib Christi gesund funktionieren.

Die Kirche als Ort des Friedens, innen und aussen

«So macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid.» (Philipper Kapitel 2, Vers 2)

Jesus, das Haupt der Kirche, vergibt und liebt, ohne jemanden zu bevorzugen. Er ist unser Vorbild. Ich entscheide mich, mich verbindlich in der Kirche zu engagieren, für die Einheit und das Wohlergehen einzusetzen, damit wir alle zusammen über unsere Kirchen hinaus strahlen können. Wenn der Leib Christi dies lebt, ist die Kirche geeint und stark; ein Ort, an dem die Gegenwart und der Frieden Gottes erfahren werden; ein Ort, an dem Gott Leben verändert, heilt und wiederherstellt. Und wenn wir so gesegnet sind, wünschen wir uns, unsere Nächsten zu segnen, hier und anderswo.

Silvia Baumann, Koordinatorin der Missionsprojekte in der Kirche C3 Lausanne

Gebetsanliegen

Danken

  • Für Gottes Wort, das uns Wegweisung gibt.
  • Für seine Gnade und seine bedingungslose Liebe.
  • Für unsere Geschwister, unsere weltweite Familie.

Bekennen

  • Dass wir schwach sind, aber er in uns stark ist.
  • Dass wir oft lieblose und richtende Diskussionen führen.

Bitten

  • Dass Gott uns zu einem Werkzeug des Friedens macht.
  • Dass er uns als Leib Christi eins macht.

Zum Thema:
Lukas Amstutz: Frieden – eine Frage der Beziehung
Suchen und Nachjagen: Die Welt sehnt sich nach Frieden
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