Livenet-Highlights 2020

Jubiläumsfeiern auf Bühnen und am Bildschirm

Zum 20. Geburtstag lud Livenet an verschiedenen Orten der Deutschschweiz zu Jubiläums-Events. In Podiumsdiskussionen berichteten Persönlichkeiten von Gemeinden und Organisationen über ihr Wirken und ihre Wünsche für die Menschen an ihrem Ort.
Florian Wüthrich, Michel Steffen, Simon Baum und Matthias Welz
Uli Niederhauser
Wunderheute.tv-Leiter Andreas Lange beim Segensgebet für Livenet
Beat Baumann und Daniel Suter

Zum 20. Geburtstag lud Livenet an verschiedenen Orten der Deutschschweiz zu Jubiläums-Events. In Podiumsdiskussionen berichteten Persönlichkeiten von Gemeinden und Organisationen über ihr Wirken und ihre Wünsche für die Menschen an ihrem Ort.

Das Nachrichten-Magazin «Facts» liess damals im Jahr 2000 bei der Lancierung des Internetportals in grossen Lettern «jesus.ch» auf der Titelseite prangen und verfasste dazu einen Leitartikel. Was in den folgenden Jahren millionenfach angeklickt werden sollte, machte bereits zu Beginn grosse Schlagzeilen. Trotz den ungünstigen Rahmenbedingungen durch Corona besuchte das Livenet-Team zum 20. Geburtstag in den verschiedenen Regionen der Deutschschweiz Partner, Freunde und Weggefährten. Hier ein kurzer Rückblick auf diese
«Tour de Suisse»:

Emmental

Der Startschuss aller Jubiläums-Events fiel am 18. August 2020 im EGW Hasle-Rüegsau. Etwas mehr als 40 Gäste wurden von Livenet-Gründer Beat Baumann und seinem Team auf die 20-jährige Reise mitgenommen.

Uli Niederhauser, Verwaltungsratspräsident der ALPHAVISION AG, welche das «Fenster zum Sonntag»-Magazin fürs Schweizer Fernsehen produziert, ermutigte das Livenet-Team zum Dranbleiben: «Christliche Überzeugungen werden mehr und mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Da ist es umso wichtiger, dass wir als Christen ein gewisses Gegengewicht geben. Dafür braucht es Menschen, die Farbe bekennen für ihren Glauben!»

Schaffhausen

Von der Emme an den Rhein gings am 9. September, konkret ins ICF nach Neuhausen bei Schaffhausen. Im Gespräch mit drei Pastoren wurde deutlich, dass noch Luft nach oben besteht, was die Zusammenarbeit von Kirchen der Region anbelangt. «Eine gemeinsame Regio-Zeitung ist sicher eine gute Sache, nur schon um zu sehen, was in den anderen Gemeinden läuft», sagte Simon Baum, Jugendpastor der Chrischona Gemeinde Schaffhausen.

Baden-Wettingen

Von der besonderen Atmosphäre, wenn Jesus in einer Organisation wirkt, berichtete Monika Koch vom Christlichen Sozialwerk «Hope Baden» am Podium in der FEG «ChrüzPunkt» Baden-Wettingen. «Bei euch ist es anders», heisse es dann oft. Der Leiter des evangelistischen «David Dienstes», Marco Jörg, erzählte von seinen Einsätzen an den Bahnhöfen der Schweiz. Wo immer möglich sei es wichtig, klar von Jesus zu reden: «Wenn wir Christen aufstehen und ehrlich und offen von Jesus erzählen, dann hat das unglaubliche Kraft.»

Frutigland

Welche Veränderungen Jesus im Leben von Menschen bewirken kann, das ist auch im Frutigland immer wieder zu sehen. Regelmässig finden dort Dorfgottesdienste statt, an denen Menschen sich für ein Leben mit Gott entscheiden.

Am 15. Oktober feierte Livenet in der FMG das Jubiläum und gleichzeitig auch die dritte Ausgabe der Regio-Zeitung «Hope Frutigland». Bisher wurde sie auch als Einladung für die Dorfgottesdienste und einen Jugendanlass genutzt. Aufgrund der Pandemie fielen dieses Jahr beide Events ins Wasser. Umso glücklicher zeigte sich FMG-Pastor Etienne Josi, dass «die starke Botschaft der Hoffnung» nun so in die Haushalte gelangte.

Winterthur

Ein spannender Austausch fand am 23. Oktober im Winterthurer «Gate27» statt. Christine Anliker, Sekretärin bei der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, schilderte den ersten Besuch von Beat Baumann im SEA-Büro in den 90er-Jahren, als dieser «junge Schnösel» dem damaligen Kommunikationsleiter Fritz Herrli «freche Fragen» zur christlichen Landschaft der Schweiz stellte und «alles aufsog, was er konnte». (Anm. d. Red.: Herrli war Mitbegründer von Livenet.ch und Jesus.ch. Er starb 2010 im Alter von 53 Jahren).

Thun

Die wachsende zweite Corona-Welle führte dazu, dass der für den 3. November in Thun geplante Jubiläumsanlass ins Netz verschoben wurde. Dennoch kam ein munteres Trüppchen zusammen, das zu Beginn einer Einführung von Beat Baumann lauschte. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Allianz Thun bezüglich der Grossevangelisation «Leben Live». Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wurde im rund zweistündigen Online-Meeting besonders gefeiert.

Chur

Zum Zeitpunkt des geplanten Jubiläums-Events in Chur, am 20. November, galt im Kanton Graubünden eine Beschränkung auf 50 Besucher an öffentlichen Veranstaltungen. Einer Feier im kleinen Rahmen im «focusC» stand also nichts im Weg.

Edi Wäfler, der Präsident Evangelische Allianz Chur, machte beim Podium zum Thema «Der Stadt und Region Bestes suchen» Mut, sich als Christen wegen Corona nicht zurückzuziehen, sondern sich jetzt erst recht an die Menschen zu verschenken. Dass eine gewisse Vorlaufszeit nötig ist, um die Bündner beispielsweise für eine gemeinsame Regionalzeitung zu gewinnen, war deutlich zu spüren. «Der Bündner ist generell kritisch für Neues», sagte der Evangelist Sacha Ernst, der als Projektleiter bei der Aktion AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende) tätig ist.

Offizieller Jubiläumsabend in Bern

Am 21. Oktober feierte Livenet in Bern zusammen mit 80 Mitarbeitern, Wegbegleitern und Unterstützern sein 20-jähriges Bestehen. «Voller Hoffnung gründeten wir 'corona-konform' mit Fritz Herrli, Markus Schibler, Beat Baumann und mir am Telefon innerhalb von 30 Minuten den Verein Livenet», erinnerte sich Vereinspräsident Daniel Suter im Rahmen der offiziellen Jubiläumsfeier in Bern an jenen Juni-Tag im Jahr 2000. «Ich denke, dass es eine göttliche Ordnung ist, dass Gutes nur dann bleibt, wenn es sich immer wieder erneuert. Wir wollen Menschen mit Gott in Verbindung bringen und dazu immer wieder Neues schaffen. Man braucht ein hohes Mass an Dynamik und Veränderungsbereitschaft – mein Gebet ist, dass dies so bleibt.»

Viele Zeichen von Gottes Gunst

Lange suchte Beat Baumann einen knackigen Namen für die Ausweitung nach Deutschland, wie er am Jubiläumsanlass in Bern erzählte. Doch viele gute Domain-Namen waren bereits vergeben. «Dann betete ich, dass Gott uns einen Namen gibt und hörte auf zu suchen. Wenige Tage später erhielten wir einen Telefonanruf; eine christliche Organisation bot uns die Domain 'life.de' an.»

Dies war nur eines von vielen Zeichen von Gottes Gunst, die Livenet immer wieder erlebte. Gerade auch international sei durch den «Global Outreach Day», den Livenet seit 2012 mitorganisiert, vieles in Bewegung gekommen. Gleichzeitig seien viele Ideen und Visionen noch lange nicht vollendet, wie etwa die Regio-Portale. «Manchmal habe ich das Gefühl, dass es erst richtig losgeht», bilanzierte Baumann.

Ein Sandkunstwerk zum Geburtstag

Frank Bigler (sandart.live) zeichnete eingangs und ausgangs des Jubiläums-Abends eine Sandmalerei, die wunderbar zur Vision von Livenet passte. Das Video zur Sandmalerei sowie weitere Berichte zum Jubiläum finden Sie online unter www.livenet.ch/20jahre.

Die «Tour de Suisse» wird 2021 mit anderen Schwerpunktthemen fortgesetzt... Hier finden Sie alle Möglichkeiten, die Arbeit von Livenet und Jesus.ch finanziell zu unterstützen.

Dieser Artikel erschien auch im Impact Magazin von Livenet:

Zum Thema:
Dossier: 20 Jahre-Jubiläum
Jubiläumsanlässe: 20 Jahre Livenet.ch & Jesus.ch
Dossier: Spendenprojekte
Livenet.ch und Jesus.ch: Meistgelesene Artikel 2020

Datum: 27.12.2020
Autor: Manuela Herzog / Florian Wüthrich
Quelle: Livenet

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