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Newsticker Schweiz

Gemeinden und Werke zu Coronazeiten

Christliche Gemeinden zeigen, wie das Gemeindeleben auch in Coronazeiten aufrechterhalten und vielseitig gestaltet werden kann. Es wird darauf geachtet, dass niemand zwischen Stuhl und Bank fällt – virtuell gesehen.

Frau schaut auf ihren Laptop etwas an
Quelle: unsplash.com
Zeitschriften vom SCM-Verlag
Quelle: https://www.scm-bundes-verlag.ch
Logo des MonTalks
Quelle: IGW
Gott24.tv
Quelle: http://www.gott24.eu
Kleingruppe
Quelle: Livenet
Adi Furrer auf den Golanhöhen
Quelle: Livenet
Die Plattform kirchezuhause.com
Quelle: kirchezuhause.com
Corona-Bibel
Quelle: https://www.kathsg.ch
Grossmünsterpfarrer Christoph Sigrist
Quelle: Screenshot Telezürich
Familyziit Logo
Quelle: https://entdeckerfamily.ch
Christof Fankhauser
Quelle: zVg
Titelseite der Jesus.ch-Print für Zürich
Quelle: jesus.ch-Print
Notunterkunft in Biel
Quelle: Heilsarmee Schweiz
EMK-Generalkonferenz 2019
Quelle: EMK Schweiz
Weihnachten im Schuhkarton
Quelle: Samaritan's Purse
Die Coronabibel der Heilsarmee
Quelle: Heilsarmee Schweiz
Ermutigendes Plakat der FEG Steffisburg
Quelle: zVg
Screenshot «Freundschaftmitgott.ch»
Quelle: Screenshot «Freundschaftmitgott.ch»
Teilnehmer am Muskathlon
Quelle: zVg
Matthias Truttmann
Quelle: zVg
Lucas Girod
Quelle: zVg
Daniel Rath
Quelle: zVg
Adrian Jaggi
Quelle: Screenshot
Dani Weber, Lead Pastor GvC Winterthur
Quelle: GvC Chile Hegi Winterthur

Setzt Ihre Gemeinde oder Kleingruppe etwas Kreatives um? Senden Sie Ihre Idee an unsere Redaktion: redaktion@livenet.ch .

Mittwoch, 20. Mai

Viren, Ängste und Chancen

Ist die Angst das schlimmere Virus als Corona? Darum geht es im «Fenster zum Sonntag» vom 23. und 24. Mai auf SRF. Laut Psychiater Hans-Rudolf Pfeifer kann Angst zu drei Reaktionen führen: Kämpfen, fliehen oder erstarren. Die besten Gegenmittel zur Angst sind indes Mut, Vertrauen und Humor.

Zu sehen ist die Sendung am Samstag um 16.40 Uhr auf SRF 1, um 18.30 Uhr auf SRF info und am Sonntag um 11.45 Uhr auf SRF zwei sowie um 17.45 Uhr auf SRF info. Nach der Erstausstrahlung ist sie auch auf der Webseite der Sendung abrufbar.

Montag, 11. Mai

Muskathlon@home für Kinder in Ghana

Organisisert von der Bewegung «4M-Switzerland» fand am Samstag der sogenannte Muskathlon statt. Eigentlich sollte der Charity-Lauf in Ghana stattfinden, wo sie einen Marathon oder Halb-Marathon laufen, 63 Kilometer walken oder 120 Kilometer biken wollten. Hier sollen auch die erlaufenen Spenden eingesetzt werden, denn jeder Teilnehmer muss als Startgeld 10'000 CHF einbringen.

Coronabedingt lief der Lauf dieses Jahr etwas anders ab: Die 50 Läuferinnen und Läufer mussten zu Hause in ihrer Umgebung gelaufen. Trotzdem sammelten sie dabei Spenden von über 126’000 CHF und fanden für über 190 Kinder aus ärmsten Verhältnissen neue Paten. Zudem liefen und radelten 750 Freundinnen und Freunde der Muskatleten am vergangenen Samstag mit, um gemeinsam die Distanz zwischen der Schweiz und Ghana abzudecken: Sie erreichten insgesamt 25'119 Kilometer und umrundeten somit die halbe Welt.

Donnerstag, 7. Mai

Neues Online-Impulsprogramm von SRS Pro Sportler

In der aktuellen Situation sind Sportlerinnen und Sportler stark gefordert: Ihnen fehlt der soziale Kontakt, das gewohnte Training oder der Wettkampf, auf den sie sich lange vorbereitet haben, ist abgesagt. Als Unterstützung für Athleten hat SRS Pro Sportler ein Online-Impulsprogramm für körperliche Fitness, psychische Gesundheit und sporttheologische Gedanken lanciert. Das Programm besteht aus 14-tägigen Impulsen in Text- und Videoform und kann hier abonniert werden.

Zusätzlich hat die Organisation eine Hotline für Athleten eingerichtet, die in persönlichen Krisen begleitet werden möchten (Telefonnummer 033 438 01 81). Ein erster Sportlergottesdienst per Video wird zudem am 10. Mai 2020 um 10 Uhr gestreamt. Weitere Informationen finden sich hier. 

Dienstag, 5. Mai

Neues Portal bietet Hilfestellung für Glauben im Alltag

In der Entschleunigung, welche der weltweite Lockdown der Pandemie mit sich gebracht hat, wird die Frage laut: Was hat jetzt Priorität? Für David Wöhrle, Pastor der New Life Bern, ist das ganz klar: «Uns zum Vaterherz Gottes hinzuwenden und das tun, was Gott will. Wir sollten nicht einfach in wilder Hektik um uns schlagen und alles tun wollen.»

Um Hilfestellung zu leisten, wie ein Christ in dieser Zeit den Glauben im Alltag leben kann – als Single, verheirateter oder in der Familie –, hat er die Seite freundschaftmitgott.ch aufgegleist. Dort findet der Besucher zwölf Räume der Begegnung mit Ideen, wie er die Freundschaft mit Gott von zu Hause aus kultivieren kann. «Ich wünsch mir wirklich, dass es sich verbreiten kann, dass möglichst viele Leute 'Rezepte' bekommen für ihren Alltag, wie sie die Zeit jetzt mit Gott verbringen und gestalten können.

Hier erklärt David Wöhrle die Vision von freundschaftmitgott.ch:

 

Freitag, 1. Mai

ICF online: 80'000 Zugriffe über Ostertage

Für die Techniker beim ICF sind Livestreamings nichts Neues. Schon lange übertragen sie die Gottesdienste direkt und verfügen über das nötige Fachwissen. Am Sonntag, 19. April, setzte der ICF die vorhandenen technischen Möglichkeiten aber erstmals länderübergreifend ein. Der Predigtteil von ICF-Pastor Leo Bigger wurde nahtlos angereichert mit Zuschaltungen von Tobias Teichen (ICF München) und Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg), Thema: Krisen nutzen, dann kann Neues wachsen. Anschliessend wurden Zuschauerfragen beantwortet.

Und in der Tat: Die Krise wird zur Chance. Die Osterübertragungen des ICF hatten 80'000 Zugriffe, viel mehr als zu normalen Zeiten, in denen das ICF am Wochenende von etwa 3'500 Personen einschliesslich Kindern besucht wird.

Donnerstag, 30. April

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Ein Resultat der Zusammenarbeit der Allianz Steffisburg mit der politischen Gemeinde ist ein grosses Plakat im Schaufenster der FEG Steffisburg. Die politische Gemeinde gab ihren Segen zu einem frommen Plakat mit Notfallnummern, das nun in der Freikirche hängt.

Die Idee dazu hatte die Freikirche. Zunächst sollte es ein ermutigendes Plakat der Gemeinde werden mit der Aufschrift «Mit Gott durch die Krise in eine hoffnungsvolle Zukunft». Simon Meier der FEG Steffisburg berichtet: «Ich sah im Entwurf von Erika Jakob die Chance, die politische Gemeinde mit an Bord zu holen und so konfrontierten wir den Gemeindepräsidenten und sein Gremium.» Auch die reformierte Kirche gab grünes Licht. Und so ist jetzt zu lesen: «Aus der Bibel, was für immer bleibt sind Glaube, Hoffnung & Liebe» und darunter hilfreiche Telefonnummern für Unterstützung in der Krise.

Coronabibel - die neue Broschüre der Heilsarmee

Die ganze Welt diskutiert seit Wochen über Coronavirus SARS-CoV-2. Als Zeichen der Hoffnung und für Stabilität in Krisenzeiten bringt die Heilsarmee Zürich Oberland heute eine Coronabibel auf den Markt. Zielpublikum sind Menschen, die durch die Folgen dieses Virus aus der Bahn geworfen sind.

«Bibel» deshalb, weil die Broschüre als Zeitdokument überdauern soll. Gleichnisse aus dem Matthäus-Evangelium sowie evangelistische Texte ergänzen 40 persönliche Berichte aus der Schweiz, aber auch aus Deutschland, Österreich und sogar Neuseeland. Hier gibt es eine Leseprobe aus der Coronabibel. Weitere Infos zu Kosten und Bestellungen finden sich zudem hier.

Mittwoch, 29. April

Corona hat Auswirkungen auf das Kirchenparlament

Die für den 14.-16. Juni 2020 in Sion geplante Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS wird aufgrund der Coronakrise abgesagt. Ersetzt wird die parlamentarische Versammlung durch eine eintägige virtuelle Synode am 15. Juni.

«Wir bedauern es, dass diese erste Synode der neuen EKS nicht wie geplant stattfinden kann und danken der gastgebenden Evangelisch-reformierten Kirche des Wallis für ihre Flexibilität», so der Synodepräsident Pierre de Salis. «Doch sind wir zuversichtlich, mit der verkürzten Synode einen guten Ersatz gefunden zu haben. Der demokratische Prozess ist zentral, um mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz in die Zukunft zu gehen.»

Montag, 27. April

Mundschutz statt Teddys

Bei der Geschenkaktion «Weihnachten im Schuhkarton» der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse erhalten Kinder in ärmeren Ländern Weihnachtsgeschenke. Zudem laden die Verteilpartner im Anschluss an die Weihnachtsfeiern dazu ein, mehr über den christlichen Glauben zu erfahren. Normalerweise nähen Freiwillige hierfür das ganze Jahr über Teddys und Mützen oder stricken Schals für bedürftige Kinder. Doch in Zeiten von Corona stellen auch immer mehr «Weihnachten im Schuhkarton»-Ehrenamtliche ihre Produktion vorübergehend um: Sie produzieren Mundschutzmasken, um die Kinder und ihre Familien zu schützen.

«Eine Ehrenamtliche im Westerwald hat in den vergangenen Tagen bereits hunderte Behelfsmasken genäht», berichtet «Weihnachten im Schuhkarton»-Leiter Rainer Saga. Auch an anderen Orten würden die Nähmaschinen nun vorübergehend umfunktioniert. «Ich bin begeistert und dankbar, dass auch wir als ,Weihnachten im Schuhkarton‘-Familie einen Beitrag in dieser Krise leisten können», so Saga.

Donnerstag, 23. April

EMK-Synode auf 2021 verschoben

Erstmalig in der fast 230-jährigen Geschichte der Generalkonferenzen der weltweiten Methodistenkirche wird diese um ein Jahr verschoben. Sie war ursprünglich für Anfang bis Mitte Mai in Minneapolis geplant gewesen und soll nun erst vermutlich im September 2021 stattfinden. Der Veranstaltungsort soll beibehalten werden.

Auch die regionalen Konferenzen werden wegen der Coronakrise verschoben. Die Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa, zu der auch die Schweiz gehört, soll von März 2021 auf März 2022 verschoben werden, erklärte der zuständige Bischof Patrick Streiff. Dies bedeute, dass auch Bischof Streiff erst ein Jahr später in Ruhestand gehen kann, da ein Nachfolger oder Nachfolgerin erst 2022 gewählt werden kann, so die EMK in einer Mitteilung.

Mittwoch, 22. April

Kostenloses Kinderbuch zu Psalm 91

Eigentlich vertreibt M. Florian Walz das christliche Modelabel «Kreuzcredo». Doch in dieser Krisenzeit hat er ganz spontan ein Kinderbuch geschrieben. «Vor ein paar Tagen las ich Psalm 91 und wurde persönlich dadurch sehr ermutigt. Abends wollte ich den Psalm auch meinen Kindern zum Einschlafen vorlesen. Um ihn etwas verständlicher und kindgerechter vorzutragen, änderte ich spontan einige Wörter ab. Daraus entstand dann kurzfristig die Idee, ein Kinderbuch zu schreiben und illustrieren.»

Das Buch «Von Gott beschützt» kann kostenlos als PDF auf der Webseite seines Labels heruntergeladen werden. «Ich wünsche mir, dass möglichst viele Eltern dieses Buch für ihre Kinder nutzen können», so Walz.

Dienstag, 21. April

80 Freiwillige unterstützen Bieler Risikogruppen

Zu den Chancen der aktuellen Krise gehört die Nachbarschaftshilfe mit Plattformen, die Hilfsbedürftige und Helfende zusammenführen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Initiative der «Landeskirchlichen Gemeinschaft jahu» in Zusammenarbeit mit 80 Freiwilligen zwischen 19 und 35 Jahren aus Biel und der Umgebung: Sie haben den kostenlosen Hilfsdienst «Solidarité» mit einer eigenen Webpage lanciert.

Personen, die durch eine Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind, wird in der Alltagsbewältigung Unterstützung angeboten, etwa durch kostenlose Dienste wie Einkauf von Lebensmitteln und Medikamenten, Entsorgen des Kehricht und Kompost oder die Erledigung der Post. Zudem wird von Montag bis Freitag eine warme Mittagsmahlzeit angeboten. Vorerst gilt dieses Angebot für Betroffene in ausgewählten Bieler Quartieren im Einzugsgebiet der Helferinnen und Helfer.

Hilfsdienst «Solidarité» im «Fenster zum Sonntag»:

 

Montag, 20. April

In vier Wochen 2077 Mahlzeiten verteilt

Vor genau einem Monat haben die vier Organisationen – Heilsarmee Zürich Zentral, Evangelisch-methodistische Kirche Zürich 4, Verein Netz4 und Verein Chrischtehüsli – entschieden, einen Take Away für Menschen in Not während der Zeit des staatlich angeordneten Notstands anzubieten (Livenet berichtete). Seit Beginn ist der Bedarf kontinuierlich angestiegen. An 21 Wochentagen wurden insgesamt 2077 Mahlzeiten verteilt.

Zudem wurden täglich 30 Papiertaschen mit Lebensmitteln der Organisation Schweizer Tafel in verschiedenen Notunterkünften an Flüchtlinge verteilt. Das Angebot vom Take Away beim Hope House soll laut Medienmitteilung bis mindestens 8. Juni aufrechterhalten werden.

Neue Un­ter­künf­te für in­fi­zier­te Ob­dach­lo­se

Die Heilsarmee Biel ist bereit, im Pfadiheim Gottstatt Orpund infizierte Obdachlose aus dem Raum Biel aufzunehmen. «Es ist eine Notunterkunft, jedoch versuchen wir, den Ort so angenehm wie möglich zu gestalten», sagt Bjørn Marti, der mitverantwortlich für das Angebot ist. Sein Hauptanliegen ist die Sicherheit. Da es sich um Covid-19-Erkrankte handelt, sind Grundversorgung und Symptomüberwachung die Hauptaufgaben der zwei Betreuungspersonen, die nun ständig vor Ort sind. «Wenn sich die Symptome verschlimmern, wird der Patient selbstverständlich direkt ins Krankenhaus gebracht», so Marti. Frauen und Männer werden getrennt untergebracht, für Frauen gibt es drei Plätze, für Männer zwölf.

Während die Heilsarmee für den Betrieb der Notschlafstelle verantwortlich ist, übernimmt der Zivilschutz der Stadt Biel im Bedarfsfall den Transport von Material, Lebensmitteln und infizierten Obdachlosen. Einige Mitglieder des Zivilschutzes werden auch in die Überwachung eingebunden. Mittags und abends werden Mahlzeiten von der Gassenküche Biel bereitgestellt. Schliesslich wird der Lorrainehof, das Berner Altersheim der Heilsarmee, die Wäsche waschen und stellt darüber hinaus Reinigungsmittel und Schutzausrüstung zur Verfügung.

Währenddessen können nichtinfizierte Obdachlose im Pfadiheim Aare in Steffisburg unterkommen, organisiert von der Heilsarmee Thun. Denn im ursprünglichen Passantenheim konnte bei Vierbettzimmern die Abstandsregelung des BAG nicht eingehalten werden. Einige der Betroffenen kamen bei Freunden oder gar in einer eigenen Wohnung unter, die restlichen Bewohner zogen ins Pfadiheim Aare, wo von den 18 möglichen Plätzen mittlerweile die Hälfte belegt ist. Durch einen sehr guten Mietpreis ist der Plan, dass dies provisorische Heim aufrecht erhalten wird, bis die Krise vorbei ist.

Sonntag, 19. April

Der Angst begegnen

Angst ist eines der grossen Themen, die der Coronavirus in den Menschen auslöst. Ängste sind auch nicht nur negativ, da sie dazu motivieren, auf eine Gefahr zu reagieren. Doch wenn sich der Mensch unreflektiert von ihnen bestimmen lässt, können sie viel Schaden anrichten in der Beziehung zu anderen, zu einem selber und zu Gott.

Auf diesem Hintergrund hat Pfr. Peter Schafflützel vom Ref. Pfarramt Fischenthal eine Serie gestartet, in welcher er diverse Ängste aus theologischer Perspektive betrachtet, etwa die Angst vor dem Schuldig werden oder die Angst vor der heimlichen Macht. Die bereits veröffentlichten Themen können hier abgerufen werden.

Mittwoch, 15. April

Der Ehe Gutes tun

Für viele Paare und Familien ist es derzeit nicht einfach, wenn alle Zuhause auf engem Raum 24 Stunden am Tag zusammen sind. Nicht erstaunlich, dass die Scheidungsrate in China laut einem Scheidungsanwalt nach der dortigen Quarantäne um 25 Prozent stieg.

Dagegen vor geht der Sofa-Ehekurs «Wir beide» der Zeitschrift Family (SCM Bundesverlag). An sieben Abenden zu Hause gibt es für interessierte Ehepaare Comedy, Experteninterviews und Inspiration für den Beziehungsalltag. Weitere Infos zu Inhalten, Kosten und eine Probeeinheit gibt es hier.

Dienstag, 14. April

Webinar für Eltern in Zeiten von Corona – und danach

Wer erreichen will, dass die Kugel ans Ziel rollt und nicht in die Löcher fällt, muss ihr Rollverhalten verstehen. Bei Kugeln ist es ziemlich einfach. Dennoch braucht es Übung. Wenn wir Menschen führen wollen, sind wir dauernd versucht, von Hand einzugreifen. Das ist ermüdend und oft frustrierend. Die Corona-Pandemie bietet die Chance, die Problematik von Leiterschaft neu anzugehen. Dazu müssen wir das «Rollverhalten» von Kindern verstehen – und auch unser eigenes.

Hierbei möchte ein dreiteiliges Webinar (per Zoom) mit Heinz Etter helfen. An drei Abenden (16., 21. Und 23. April, jeweils um 20.30 Uhr) geht es darum, Kinder von innen her zu verstehen, eine angemessene Kommunikation zu führen und die praktische Umsetzung. Weitere Infos zu Kosten und Anmeldung finden sich auf der Webseite der Beratungsstelle für Vertrauenspädagogik, von der das Webinar organisiert wird.

Fribourger Studientage werden online durchgeführt

«Spiritualität, Mystik und Gebet in Zeiten politischer (und gesellschaftlicher) Unruhe» – schon vor der Corona-Krise stand das Thema der siebten Ausgabe der Fribourger Studientage zur theologischen und gesellschaftlichen Erneuerung vom Juni fest. Nun scheint diese Thematik dringlicher und relevanter als noch vor ein paar Monaten. Aufgrund der aktuellen gesundheitspolitischen Situation betritt das Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökumenische Studien und der Communauté de Taizé Neuland, indem es die Konferenz «wachet und betet» online zum Fokusthema der nächsten zwei Monate macht.

Die Hauptvorträge, ausgewählte Vertiefungsreferate der Breakout-Sessions sowie einige Einführungen in entsprechende Gebetsformen werden auf Video aufgezeichnet und ab Mai bis Ende Juni wöchentlich online zur Verfügung gestellt. Zudem werden einige Termine angeboten, an denen man in Internet-Live-Events mit den Referierenden über ihre Referate ins Gespräch kommen kann. 

Montag, 13. April

BlessThun veranstaltete zu Ostern ein SpezialblessThun per Livestream, der evangelistisch ausgerichtet war. Zu sehen ist der Livestream weiterhin auf dem Youtube-Kanal der Bewegung.

Bereits zwei Wochen davor hatte ein erster BlessThun-Abend online stattgefunden, laut Gerhard Furrer der Bewegung «ein starker Abend». Die Organisatoren sind sich sicher, dass Gott gerade in dieser Zeit speziell jungen Menschen begegnen möchte.

Donnerstag, 9. April

Gemeinsamer Oster-Auftritt aller Solothurner Kirchen

Die Pastoren und Pfarrpersonen der Wegeso (Weggemeinschaft der Landes- und Freikirchen Solothurn) haben entschieden, dass sie an Ostern eine gemeinsame Nachricht an die Solothurner Bevölkerung richten wollen. Besonders in der Krise sei es wichtig, dass die Menschen vertraute Gesichter sehen und hören, so Cedric Kammermann, Pastor der BewegungPlus in Solothurn. Alles sei anders, Gottesdienste sind schon länger nicht mehr möglich, darum hat man sich aufs Digitale und vor allem Video-Chats und Telefonate konzentriert. Gemeinsam mit anderen Kirchen wurde sogar eine eigene Website errichtet, um Botschaften der Hoffnung und Ermutigung zu verbreiten. 

An Ostern haben sich nun alle Kirchen zusammengetan und eine gemeinsame Nachricht an Solothurn gerichtet. Das Video ist ab Ostersonntag auf der Website hoffnig-so.ch zu sehen.  

Jesus.ch-Print an Ostern in Zürich und Umgebung

Livenet freut sich und ist Gott dankbar, dass die Jesus.ch-Print über Ostern als Regio-Ausgabe in der Stadt Zürich, im Zürcher Oberland und auch in Winterthur verteilt werden kann. Beten Sie mit uns, dass viele Menschen die Zeitung aufmerksam lesen und zum Glauben an Jesus finden. Weitere Exemplare können Sie hier bestellen.

Mittwoch, 8. April

ICF: Ostern online erleben

Wie jedes Jahr hat sich das ICF auch während der Corona-Krise nicht einschüchtern lassen und hat jede Menge kreative Ideen, wie Ostern in diesem Jahr digital gefeiert werden kann. Auf ihrer Homepage stellt die Freikirche die diversen Angebote vor und schreibt direkt dazu, welche Materialien jeweils gebraucht werden – denn die Angebote schliessen den Zuschauer aktiv mit ein.

Hier ein kurzer Überblick: Über den gesamten Karfreitag verteilt findet eine interaktive Reise statt: «Folge Jesus auf seinem Passionsweg». Verschiedene Zeitzeugen bringen in den originalen Zeitabständen das Geschehene nach Hause. Die Reise beginnt bereits um 6 Uhr morgens. Am Jugend-Special von Ostersamstag finden tagsüber auf den Sozialen Medien von Oneighty und Youthplanet verschiedene Games statt, abends um 20.30 Uhr dann ein Oster-Special auf dem YouthTV. Die Ostergottesdienste finden wie gewohnt zu sechs Uhrzeiten statt.

Dienstag, 7. April

Live-Konzert mit Christof Fankhauser

Die Gemeinde BewegungPlus Burgdorf wird aktiv im Kampf gegen den Corona-Blues und organisiert ein Online-Konzert mit Christof Fankhauser, dem Kinder-Liedermacher aus dem Emmental. Am Ostersonntag, 12. April findet das Konzert von 11.45 bis 12.30 Uhr im Livestream statt. Ziel ist es, Kids an Ostern etwas Schönes zu bieten, ihnen dabei Lieder mit guten Werten weiterzugeben und gleichzeitig einen Künstler zu unterstützen. Das Konzert kann hier live mitverfolgt werden.

«Chraftfuetter» bei Radio Tell

In Coronazeiten wird es besonders für die ältere und vulnerable Bevölkerung schwieriger, Seelennahrung in Form von Gottesdiensten vor Ort zu erhalten. Das Volksmusikspartenradio Radio Tell strahlt seit einer Woche täglich die Sendung «Chraftfuetter» aus: eine Wortsendung, bestehend aus zwei- bis fünfminütigen Mutmachbeiträgen von Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus verschiedenen christlichen Konfessionen.

Die 14 SeelsorgerInnen kommen aus verschiedenen Regionen der Schweiz und machen den Beitrag kostenlos. Die Sendung ist zu hören von Montag bis Samstag jeweils um 7.45 Uhr (Erstausstrahlung), 11.45 Uhr, 15.45 Uhr und 21.45 Uhr (Wiederholungen). Auch auf der Homepage des Radios sind alle Beitrage nachträglich zu hören.

Montag, 6. April

Online-Angebote auch für Kinder

Da der Ausfall der Gottesdienste und vieler weiterer kirchlicher Anlässe gerade auch Familien mit Kindern betrifft, hat die zur BewegungPlus gehörende Markuskirche Luzern damit begonnen, eine Übersicht von Online-Kindergottesdiensten und weiteren kindergerechten Angeboten zusammenzustellen (unter markuskirche.ch/babys_kinder/). Die Liste wird laufend erweitert, Vorschläge sind willkommen.

Für die Erwachsenen bietet die Markuskirche einen sonntäglichen Livestream-Video-Gottesdienst auf Schweizerdeutsch mit hochdeutscher Übersetzung auf einem separaten Kanal (unter markuskirche.ch). Die Predigt als ein Kernstück des Gottesdienstes ist die ganze Woche über abrufbar. Weiter veröffentlicht das Pastorenteam jeweils in der Wochenmitte einen kurzen, ermutigen Video-Input auf der Gemeindewebseite. Der erste ist bereits online.

Donnerstag, 2. April

Bibelauslegung für gross und klein

Seit einigen Tagen stehen wieder aktuelle Bibelauslegungen von Pfr. Paul Veraguth zur Verfügung. Unter dem Titel «Die grosse Geschichte des Vaters» legt er die Herrnhuter Tageslosungen lebensnah aus. Die rund zehnminütigen Videos können auf seinem Youtube-Kanal angeschaut werden. 

Auch für Kinder (und die gesamte Familie) bietet Livenet Bibelgeschichten – vorbereitet und erzählt von Matthias «Kuno» Kuhn. Eine komplette Reihe zu Esra ist bereits online zu sehen, aktuell wird die Geschichte von Nehemia erzählt. Weitere Infos hierzu gibt es hier.

TV- und Radio-Gottesdienste bei SRF

SRF wird am kommenden Sonntag, 5. April, ausserplanmässig eine ökumenische Feier aus der Kirche St. Gallus in Zürich senden, so wie bereits am vergangenen Sonntag. Die halbstündigen Gottesdienste für Radio und Fernsehen um 10 Uhr gestalten Fraumünsterpfarrer Niklaus Peter und der kath. Pfarrer Alfred Böni. Die Gottesdienste werden um 10 Uhr auf TV SRF 1 sowie in Radio SRF 2 Kultur und SRF Musikwelle übertragen.

Am Karfreitag wird ebenfalls um 10 Uhr auf denselben Kanälen ein Gottesdienst übertragen. An Ostern ist um 10 Uhr die Übertragung eines evangelisch-reformierten TV-Gottesdienstes aus Martigny (in Übersetzung) vorgesehen. Ein Radiogottesdienst zu Ostern ist ebenfalls in Planung.

Die «Reformierten Medien» habeneine neue Plattform aufgeschaltet, auf der schweizweit Online-Predigten und Live-Gottesdienste gesammelt werden. Auch der Ökumenische Kreuzweg Zürich an Karfreitagwird online stattfinden. 

Mittwoch, 1. April

ethos & factum – kostenlos, aber nicht «umsonst»

Das Coronavirus hat innert kürzester Zeit fast unser ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Die Entwicklung verunsichert und ängstigt die Menschen. Umso mehr brauchen wir Ermutigung und Orientierung, die wir in Gottes Wort, der Bibel, finden. Um dies zu unterstützen, stellt der Schwengeler Verlag die Zeitschriftenethos und factum im Ostermonat April kostenlos online zur Verfügung. Beide Zeitschriften analysieren das Zeitgeschehen, blicken hinter die Kulissen und stellen die Botschaft der Bibel ins Zentrum – auch oder gerade in Zeiten wie diesen.

Hilfen rund ums Zusammenleben

Durch die Coronakrise müssen sich Menschen innerhalb kürzester Zeit neue Ansätze für den gelebten Alltag in den Familien und auch in pädagogischen Angeboten suchen und teils neu erfinden. Viele fühlen sich hierbei überfordert. Eine Hilfestellung möchte die Plattform Hilfz geben. Hier werden in Artikeln Erfahrungen geteilt und Hilfen angeboten, um den familiären und schulischen Alltag zu meistern. Dabei kann die Plattform sowohl Menschen helfen, die im pädagogischen Bereich arbeiten, aber auch Erziehungsbeauftragten im privaten Bereich. Mehr Informationen finden sich hier.

Dienstag, 31. März

Als Familie Glauben neu entdecken

Wenn Gottesdienste ausfallen, ist das eine Chance für Familien, zu Hause den Glauben neu zu entdecken und zu feiern. In Anknüpfung an die «Advents-EntdeckerBox» möchte das Portal Entdeckerfamily.ch Familien genau darin unterstützen und veröffentlicht aufbereitete Geschichten aus der Bibel, die zum Entdecken einladen. Dazu gibt es einleitende Gedanken, Anstösse zur persönlichen Vertiefung, Anregungen fürs Gebet und einen Gebetsvorschlag sowie eine Idee für eine gemeinsame Familienaktion.

Das erste Familyziit-PDF ist bereits zum Herunterladen auf dem Portal verfügbar, das nächste ist für Ostersonntag geplant und kann rechtzeitig ab Karfreitag heruntergeladen werden. Weitere Infos und die Dokumente zum Herunterladen gibt es hier.

Junge Kirche Zürich lanciert Nachbarschaftshilfe

«Soziales Handeln ist eine unserer Kernaufgaben. In einer solchen Zeit braucht es helfende Hände und rasche Lösungen. Diese können und wollen wir bieten», so Simon Brechbühler, Initiant der Aktion «Solidarität für Zürich». Die Idee ist simpel: Betroffene Familien, Risikogruppe oder ältere Menschen, welche Hilfe brauchen, sollen durch einen Pool von Freiwilligen profitieren können. Alltägliche Arbeiten wie Einkaufen, mit dem Hund spazieren gehen oder Kinderdienst übernehmen – alles möglich im Rahmen der Aktion «Solidarität für Zürich».

Das Projektteam betreut eine Hotline für Anfragen von Bedürftigen und Einsatzmöglichkeiten von Freiwilligen. «Wir funktionieren wie Tinder für Corona. Unser Ziel ist es, möglichst viele Interessenten und Betroffene zu ‘matchen’. Dafür wurde ein Online-Marktplatz» eingerichtet, so Brechbühler weiter. Interessierte finden auf Facebook (Gruppe: Solidarität für Zürich), per E-Mail oder per Handy (077 512 30 38) Kontaktmöglichkeiten und können mit dem Projektteam Kontakt aufnehmen.

Montag, 30. März

«Bhüet eus Gott vor böser Stund»

Christoph Sigrist, Pfarrer an der Grossmünster-Kirche in Zürich, hat am Freitagabend zum ersten Mal einen Stadtsegen per Megafon direkt von einem der beiden Kirchtürme gesprochen. Die Menschen hätten ihm signalisiert, einen Segen zu brauchen. «Wir werden aufgefordert uns selbst zu schützen – wer schützt uns denn?», so der Pfarrer gegenüber Tele-Züri. Er schloss dabei alle Zürcherinnen und Zürcher in seinen Segen ein und sprach ihnen in Zeiten der Corona-Krise Mut zu.

Der Stadtsegen wird weiter an folgenden Tagen jeweils um 18.05 Uhr nach der Gebetsglocke gesungen:

  • Freitag, 3. April 2020
  • Montag bis Donnerstag, 6. bis 9. April 2020
  • Karsamstag, 11. April 2020 

Gute Musik live und direkt nach Hause

Während die Schweizer Konzertlokale geschlossen sind, bietet Radio Life Channel eine Plattform für Live-Stream-Wohnzimmerkonzerte. Damit möchte der Sender hoffnungsvolle Musik in die Schweizer Wohnzimmer senden.

Viele Musikerinnen und Musiker streamen bereits kurze Wohnzimmerkonzerte oder Studio-Sessions via Social Media, welche nun von Radio Life Channel gesammelt und auf der Plattform radio.lifechannel.ch/musik angeboten werden. Auch Musikerinnen und Musiker, die ein solches Konzert planen, können sich beim Sender melden und werden dann in die Terminliste aufgenommen – bei mehreren Musikern natürlich nur unter Einhaltung der entsprechenden Distanz. Ein Ohrenschmaus zu Coronazeiten.

Freitag, 27. März

Heks startet Corona-Soforthilfe

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) will mit mindestens einer Million Franken Menschen im In- und Ausland beistehen, die wegen der Corona-Pandemie in Not sind. Die Soforthilfe soll insbesondere an die schwächsten Bevölkerungsgruppen gehen, die vom Virus besonders betroffen sind. In der Schweiz sollen zum Beispiel Online-Deutschkurse für Migranten angeboten werden. Auch Kinder sollen im digitalen Unterricht unterstützt werden. Zudem wird derzeit überlegt, ob die Heks-Regionalstellen die bestehende Rechtsberatung für sozial benachteiligte Schweizer und Migranten ausbauen.

Im Ausland wird sich die Hilfe insbesondere in Aufklärungsarbeit über die Gefahren und Risiken des Virus sowie über Präventionsmassnahmen zeigen, beispielsweise in überfüllten Flüchtlingscamps. Durch mögliche Direktzahlungen könnten Menschen zudem weiterhin Lebensmittel kaufen. In Teilen Osteuropas werden bereits Spitex-Dienste für Betagte finanziert. 

Gottes Licht viral machen

Daniell Zingg, Pastor der Pfimi Frutigen, hat eine kreative Idee, wie man die eigenen Whatsapp-Kontakte ermutigen kann: «Jeder hat mit seinem WhatsApp-Status die Chance, Hoffnung, Zuversicht und Perspektive ins Land zu tragen. Einer hat vielleicht 50, 100 oder sogar 300 WhatsApp-Kontakte! Nun nehme sich zum Beispiel jeder und jede vor, einmal pro Tag eine Gebetserhörung, einen Bibelvers oder eine Ermutigung als WhatsApp-Status zu posten – stell dir vor wie unglaublich viele Leute so erreicht werden können und mit der Liebe Jesu in Berührung kommen!

WhatsApp läuft ununterbrochen, 24 Stunden pro Tag; über 200 Personen haben allein meinen Status in den letzten 24 Stunden angeschaut! – Machst du mit? Wenn schon das normale öffentliche Leben still steht, lasst durch uns Gottes Licht viral wirken!»

Donnerstag, 26. März

Die St. Galler Corona-Bibel

Um die Verbundenheit der St. Galler auch in Zeiten des Social Distancing zu fördern, haben Pfr. Uwe Habenicht der evang.-ref. Kirchgemeinde Straubenzell und die Cityseelsorge der Kath. Kirche im Lebensraum St. Gallen ein gemeinsames Projekt gestartet: Menschen aus der Stadt und der Region St.Gallen schreiben jeweils ein Kapitel aus der Bibel handschriftlich ab. Man muss dazu nicht fromm oder gläubig sein, es braucht nur die Bereitschaft, sich auf das Schreiben und das Geschriebene einzulassen. Auch Kommentare, Fragen oder Illustrationen können mit eingebunden werden.

Insgesamt werden 1189 Menschen dafür gesucht. Über eine Doodle-Liste kann man sich ein Kapitel aussuchen und zusichern, bis spätestens Pfingsten das Bibelkapitel abgeschrieben und im Domzentrum abgegeben zu haben. Die St. Galler Corona-Bibel soll nach überstandener Krise bei einer festlichen Dankesfeier der Stiftsbibliothek übergeben werden. Mehr Infos dazu finden sich hier.

Einkaufsdienst in Steckborn

Ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sind besonders vom Coronavirus gefährdet und sollten zu Hause bleiben. Wer übernimmt in dieser akuten Situation die Einkäufe von Lebensmitteln? Häufig können Nachbarn und Angehörige helfen, aber manchmal ist dies nicht möglich.

Die Evangelische Kirchgemeinde, die Katholische Kirchgemeinde und die Chrischona-Gemeinde reagieren auf dieses Problem und organisieren einen Einkaufsdienst. Freiwillige erledigen für besonders gefährdete Menschen die Einkäufe, damit sie nicht unter die Leute gehen müssen. Unabhängig von der Konfession kann werktags von 9 bis 11 Uhr die Vermittlung einer einkaufenden Person unter folgenden Nummern bestellt werden:

Evangelisches. Pfarramt, Andreas und Sabine Gäumann, 052 761 11 19

Katholisches Pfarramt, Daniela Scherrer und Anita Wirz, 052 761 12 00

Chrischona-Gemeinde, Elias Vogel, 052 761 25 30

Mittwoch, 25. März

Kirchenübergreifende Plattform bietet Online-Gottesdienste

Seit einer Woche ist die Plattform kirchezuhause.com online: Interessierte finden hier Gottesdienst-Livestreams aus sämtlichen Kirchen und Denominationen der Schweiz und Deutschland. Die Gottesdienste können nach Sprachen, Altersgruppen und Gemeinden gesucht werden. Eine Intiative der Marketing-Agentur FE aus Baden mit Unterstützung von Livenet, der Schweizerischen Evangelischen Allianz, der VFG und Radio Life Channel. Mehr Informationen gibt es hier.

Non-stop Bibelradio

Wer eine Pause von den vielen schlechten Nachrichten in den Medien braucht, kann vom Bibelradio profitieren. Hier wird die Bibel jeden Tag 24 Stunden lang vorgelesen. Zu finden ist das Bibelradio im Internet unter Bibelradio.ch und Onlinebibel.ch

Dienstag, 24. März

FEG Visp: 5-Minuten-Clips

Die Pastoren der FEG Visp veröffentlichen zur Ermutigung der Mitglieder jeden Tag einen fünfminütigen Clip auf der Homepage  der Gemeinde sowie auf ihrem Youtube-Kanal und den diversen Sozialen Medien. Thema der Clips ist derzeit Psalm Kapitel 23.

Hilfsangebot für Randständige

Durch die brisante Situation musste auch das Sozialwerk Pfarrer Sieber die Notschlafstellen Pfuusbus und Iglu schliessen. Um den Randständigen weiter zu helfen, bietet das Werk aber seit dem 23. März tagsüber beim Pfuusbus an mit Verpflegung, Beratung und Seelsorger. Für medizinische Anliegen sind Ärzte und Pflegefachleute des Spitals Sune-Egge für die Bedürftigen zuständig. In der Nacht dagegen sind Patrouillen des Sozialwerks unterwegs und versorgen Obdachlose in der Stadt mit warmen Getränken, Snacks und Schlafsäcken.

Montag, 23. März

«Bestbesuchter Allianz-Thun-Anlass seit Jahrzehnten»

Die Evangelische Allianz Thun führte am Sonntag, 22. März, einen Livestream-Gottesdienst durch, der sehr gut ankam. Unter anderem wurde auch ein lokaler Politiker aus der Stadtregierung interviewt.

Projektleiter Adi Furrer von der GPMC war erstaunt über die Reichweite, die der Livestream hatte: «Der Anlass wurde von über 3'000 Leuten angesehen. 1'400 Leute waren andauernd dabei. Rund 3'800 haben den Link angedrückt oder waren kurzzeitig dabei. Also können wir sagen: Das war mit Sicherheit der mit Abstand bestbesuchte Anlass der Allianz Thun seit Jahrzehnten!» Auf Youtube wurde der Gottesdienst bis Montagmittag ebenfalls bereits 6'500 angeklickt.

Bewährtes Material für zu Hause

Wie kann der Glaube zu Hause gelebt werden? Diese Frage ist jetzt, wo keine gemeinsamen Gottesdienste mehr stattfinden, aktueller denn je, gerade für Familien. Das christliche Familienportal Familienecke.ch hat hierzu recherchiert und gemerkt: Es setzen sich seit Jahren verschiedenste Menschen und Werke dafür ein, dass es gutes Material für zu Hause gibt. Eine kleine Auswahl davon ist hier zu finden.

Sonntag, 22. März

Kostenloses Mittag für Notdürftige

Aufgrund des Notstands werden nun in Zürich Take-Away-Mahlzeiten an Randständige abgegeben. Hinter dem Angebot stehen die Heilsarmee, die EMK, Netz4 sowie das Chrischtehüsli. Das Angebot begann am dem 20. März und dauert bis zum Ende des Notstands. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 21. März

Wie Livenet-Leser ihre Kleingruppen organisieren

Auf die Frage nach kreativen Ideen, wie man in der Zeit von Corona Kleingruppen organisieren kann, berichteten die meisten Livenet-Leser/innen von Treffen per Skype, Discord, Zoom oder Watch2gether. Einige treffen sich in Mini-Gruppen von unter 5 Personen persönlich, da diese Treffen ja weiterhin erlaubt sind. «Internet ist kein Ersatz für die Nähe», findet etwa Rahel Brandenberger.

Eine schöne Idee teilt Judith Bützberger: «Ich habe schon lange eine Zweier-Gebetsgruppe, jeden abend per Telefon – sehr empfehlenswert.» Kreativ geworden ist auch Andreas Diethelm: «Wir müssen nach 22 Jahren erstmals mehrere Hauskreise ausfallen lassen und haben dafür eine Whatsapp-Gebetsanliegen-Gruppe gegründet.» Whatsapp kann grundsätzlich genutzt werden, um Ermutigung, Bibelverse, Lieder, Erlebnisse mit Gott und auch Humorvolles zu teilen. «Wir sind dadurch ‚näher‘ zusammengerückt, auch wenn wir uns physisch nicht nah sein können», freut sich Leserin Dorothee Wenzel.

Freitag, 20. März

Corona-Seelsorgetelefon

Die Heilsarmee Uster hat ihr Seelsorgetelefon mit einer Corona-Hotline ergänzt. Hier sollen Menschen Unterstützung erhalten, die Angst haben, einsam sind, deren Anlässe in den Gemeinden ausfallen und die von der Krankheit betroffen sind. Erfahrene Seelsorger betreuen die Hotline und haben nicht nur ein offenes Ohr, sondern beten auch für die Anrufenden. Die Nummer lautet: 044 940 04 15; Mittwoch-Samstag 14-18 Uhr und 19-23 Uhr .

Tag und Nacht Live-Lobpreis bei Youtube

Auch das Gebetshaus Augsburg muss aufgrund des Katastrophenfalls in Bayern ab sofort geschlossen bleiben. Doch das durchgehende Gebet und der Lobpreis hören damit nicht auf. Auf dem Youtube-Kanal des Gebetshauses wird nun 24 Stunden am Tag Gebet und Lobpreis live übertragen.

Gott24.tv verzeichnet Zuschauerzunahme

Der christliche Internet-TV-Sender Gott24.tv hat seine Programme in dieser Zeit etwas umgestellt und bringt vermehrt Lebensberichte und Zeugnisse von Menschen, die in vielen Fällen Wunder in ihrem Leben erlebten. Die Verantwortlichen verzeichneten nun ein grosses Wachstum der Zugriffszahlen: Während es früher täglich 6'000 bis 7'000 Zuschauer gab, die die Zahl in diesen Tagen und Wochen auf über 20'000 angestiegen. 

Allianz-Gottesdienst in Thun

Am kommenden Sonntag, 22. März wird um 10 Uhr ein Live-Gottesdienst der Schweizerischen Evangelischen Allianz stattfinden. Aufgenommen wird er in der Westhalle Thun mit dem Ziel, dass die ganze Region durch den Gottesdienst ermutigt und mit ansteckender Hoffnung erfüllt wird.

Als Interviewpartner sind Raphael Lanz oder Roland Gimmel vom Gemeindrat zu sehen sein, die Predigt hält Matthias Kuno Kuhn. Hier geht es direkt zum Youtube-Link.

Donnerstag, 19. März

New International Church: «Gute Nachrichten - trotz Coronavirus»

Die New International Church in Biel hat die Anzahl der Übertragungen erhöht, um den vielen Anfragen besser zu begegnen. Besonders gefragt ist die Sendung «Gute Nachrichten - trotz Coronavirus», die jeweils montags um 20 Uhr übertragen wird. «Damit wollen wir den Zeiten, in denen sich besorgniserregende Meldungen überschlagen, mit guten Nachrichten und positiven Zeugnissen Menschen etwas  entgegensetzen», erklärt Rebekka Lopes, Mitarbeiterin der Gemeinde.

Alphalive bietet Online-Training

Anstelle eines geplanten Basic Trainings in Bern führt Alphalive ein Online Basic Training durch. Vorgestellt wird die Kultur und Vision von Alphalive, es können Fragen dazu gestellt werden und man kann erfahren, was es für Möglichkeiten gibt, einen Alphalive mit digitalen Mitteln durchzuführen. Der Kurs findet am Mittwoch, 25.03.2020 um 19.00 Uhr online statt. Weitere Infos sowie die Anmeldung finden sich hier.

IGW bietet mit MonTalks Orientierung

Was bedeutet es jetzt, Pastor zu sein? Wie kann ich Menschen in diesen Veränderungen begleiten, ihnen Wegweisung und Sicherheit vermitteln?  Kann ein Gottesdienst online übertragen werden und trotzdem ein Gruppengefühl schaffen? Wie könnten wir virtuell das Abendmahl feiern? 

Um diese Fragen geht es in drei Webinaren der IGW, den MonTalks, die jeweils montags von 18 bis 19 Uhr stattfinden. Hier die Inhalte: Am 23. März wird Einblick in drei Kirchen und ihre Technik geben, am  30. März wird diskutiert, was es in einer solchen Zeit heisst, Pastorin oder Pastor zu sein. Der MonTalk vom 6. April beschäftigt sich als Abschluss dieser Serie mit den Herausforderungen, Chancen und Gefahren der digitalen Kirche. 

14 Zeitschriften kostenlos abrufbar

Ermutigung für Leben und Glauben brauchen die Menschen gerade in diesen Tagen mehr denn je. Deshalb reagiert jetzt der SCM Bundes-Verlag und stellt alle seine Publikumszeitschriften kostenfrei und unverbindlich digital zur Verfügung. Insgesamt 14 Zeitschriften wie zum Beispiel Family, AUFATMEN, JOYCE, Faszination Bibel oder Teensmag sind ab sofort und bis auf weiteres gratis in der App sowie in der Desktopansicht abrufbar. Der entsprechende Zugangscode kann über www.bundes-verlag.ch/digital  kostenfrei angefordert werden.

Jeden Donnerstag Kerzen am Fenster

Die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz setzen in Zeiten der Corona-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung. Bis Gründonnerstag werden im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 18. März

FCG Aarau: «Niemand ist alleine»

In der FCG Aarau werden Gottesdienste als Online-Screen-Gottesdienst mit einem reduzierten Team unter Einhaltung der Distanzregel produziert. Die Gemeinde ist bereits als Kleingruppen-Gemeinde organisiert, diese werden nun auch online durchgeführt. Alle zwei bis drei Tage kommt dazu ein kurzer Video-Impuls, der Hoffnung verbreiten möchte.

Wichtig ist den Leitern die Botschaft: «Niemand ist alleine!» Christen sollen aufmerksam sein, wo Menschen im Wohnblock oder in der Strasse Hilfe brauchen, um so Hoffnungsträger zu werden. Für Kinder und Teens sollen online Gottesdienste gestreamt werden, es soll auch eine Ideensammlung zur Beschäftigung von Kindern geben.

Christliches Zentrum Buchegg und Christliches Zentrum Silbern: «Liebe deinen Nächsten»

Seit zwei Wochen werden sonntags Online-Predigten auf den Websites angeboten. Ab dem kommenden Wochenende werden diese durch ein Angebot für Kinder und eins für Teenager und Jugendliche ergänzt.

Die nächsten Wochen stehen unter dem Thema «Liebe deinen Nächsten». Es geht darum, den Nächsten zu schützen und auf Treffen zu verzichten, aber auch für Menschen der Risikogruppen und Kranke da zu sein und Kontakt zu Menschen zu halten, die einsam oder isoliert sind. Die aktuelle Situation sei eine Chance, Menschen die Liebe von Jesus weiterzugeben, sei das über Online-Treffen, Whatsapp-Chats oder ein Kettentelefon, bei dem jeder täglich einen Telefonanruf bekommt und wiederum jemanden anruft. Eine Gruppe schreibt auch  Grusskarten an ältere Personen aus der Gemeinde in den Krankenhäusern und Altersheimen; die junge Generation  organisiert Einkäufe für Personen aus Risikogruppen.

Stami St. Gallen: «Schauen, dass niemand durch die Maschen fällt»

Bisher wurden die Gottesdienst noch mit 90 Leuten durchgeführt. Ab sofort wird nun ein vereinfachtes Format als Livestream genutzt, nämlich eine Predigt, die mit einzelnen Gesangsstücken eingerahmt wird. Ein Talk am vergangenen Sonntag zum Thema «Angst ist auch ein Virus» kam sehr gut an, mit dabei ein Geschäftsführer, eine Ärztin und eine Studentin.

Auch diakonische Hilfen sollen aufgegleist werden. Wichtig sei,  «zu schauen, dass niemand durch die Maschen fällt.»

Samstag, 7. März

BESJ: «Als Jugendverband haben wir auch eine gesellschaftliche Verantwortung»

Der Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen (BESJ) hat aufgrund des Coronavirus sein jährliches Teamweekend umorganisiert: Die Leiterinnen und Leiter treffen sich nicht wie geplant für drei Tage in Huttwil (BE), sondern dezentral als digitale Zuschauer im Internet. Die Kongressunterlagen werden den Teams nach Hause geschickt und die Referate via Livestream übertragen.

Die Kongresskosten werden den jungen Leiterinnen und Leiter zurückgezahlt. Der Jugendverband bietet nun den BESJ-Teamweekendbecher zu einem Solidaritätspreis von 20 Franken an. Damit können Interessierte freiwillig einen Teil der bereits entstandenen Ausgaben mittragen. 

GvC Winterthur setzt wegen Coronavirus auf Livestream

Gottesdienste ohne Besucher: Die evangelische Freikirche GvC Winterthur dazu, auf die öffentlichen Gottesdienste zu verzichten und dafür den bereits bestehenden Livestream zu bewerben. Wie sich herausstellte, war das die richtige Entscheidung. Die Einschaltzahlen verachtfachten sich auf über 1'000 Nutzer.

Lead Pastor Dani Weber war überrascht, wie positiv diese Nachricht aufgenommen wurde: «Wir haben viele positive und dankbare Rückmeldungen erhalten.» Einige hätten sich sogar mit Bekannten zusammengetan und den Gottesdienst mit einem gemütlichen Sonntagsbrunch kombiniert. Die Verantwortlichen ziehen ein positives Resümee.

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