Damaris Buchenhorner

Wasser und Glaube

Die Chefin der Mineralquelle Eptingen AG, Damaris Buchenhorner, referierte am Frühstückstreffen der IVCG Thurgau. Dabei ging es um die Definition von Glück und wie man persönliche Krisenzeiten überstehen kann.
Damaris Buchenhorner

Damaris Buchenhorner ist Leiterin Marketing und VR-Präsidentin der Mineralquelle Eptingen AG. Sie vermittelte am 4. September im Hotel Inseli in Romanshorn TG Wissenswertes zum Thema Wasser und zu Berichten der Bibel. Die Pfarrerstochter sagte gegenüber den 45 Gästen, dass sie dankbar sei, zusammen mit ihrem Mann und 65 Angestellten das Familienunternehmen Mineralquelle Eptingen AG in vierter Generation führen zu dürfen.

Quelle mit fünf bar Druck

Die Quellen in Eptingen und Lostorf befinden sich auf dem Land des Unternehmens. Das Wasser, das dort entspringt, enthält schweizweit am meisten Mineralien; ergänzt wird es nur mit Kohlensäure. Für die Nutzung bezahlt die Firma den Gemeinden eine Konzessionsgebühr. Zwei Drittel des Quellwassers wird vor Ort aus 500 Meter Tiefe hochgepumpt. 450'000 Liter decken den Produktionsbedarf einer Woche. Pro Stunde werden 15'000 Flaschen reines Mineralwasser abgefüllt, 55 Millionen Flaschen pro Jahr. «In Lostorf beträgt der Druck 5 bar. Liessen wir es einfach sprudeln, hätten wir unseren eigenen Springbrunnen!», schmunzelte Damaris Buchenhorner.

Sie verwies auf den biblischen Bericht der Begegnung am Brunnen zwischen Jesus und einer Samaritanerin. «Jesus bot ihr Lebenswasser an, das heisst, eine Beziehung zum Schöpfer, der ihren Durst für immer stillt.»

Zufall oder Beziehung?

Der Duden definiere den Begriff Glück als etwas, das zufällig geschehe, sagte Buchenhorner. In der Bibel stehe aber: «Wer auf den Herrn vertraut, der findet Glück.» Die Eptinger-Chefin liebt es, in der Bibel zu lesen und daraus Lebensweisheit zu schöpfen. Sie bezeugte: «Bei Gott finde ich Ruhe, dort bin ich zu Hause.»

Das Wort «Glück» ersetze sie für sich mit «Zufriedenheit». Zufriedenheit gehe viel tiefer als Glück. Glück sei nicht abhängig vom eigenen Können, sondern vom Vertrauen in Gott. Sie ist überzeugt: «Der Glaube an Gott lässt sich nicht delegieren, man muss ihn selber ausprobieren.»

Hilfe in der Krise

In jedem Leben gebe es Krisenzeiten, so Damaris Buchenhorner. Sie weiss dies aus eigener Erfahrung und erzählte folgendes Beispiel: Ihr 70-jähriger Vater war schwer an Corona erkrankt, lag sechs Wochen auf der Intensivstation, wurde beatmet. Viele Menschen beteten für ihn. Die Ärzte hätten nicht mehr geglaubt, dass er überlebe. Doch plötzlich ging es ihm besser. Er habe sich rasch und ohne Folgeschäden erholt. Die Eptinger-Chefin und Mutter eines zweijährigen Kindes gesteht: «Ich weiss nicht, wie wir diese Krise ohne Glauben an Gott überstanden hätten.»

Als Lebensgrundlage vermittle ihr der Glaube Zuversicht auch für das Familienunternehmen, betonte Damaris Buchenhorner. Sie schloss mit einem Zitat: «Es ist egal, wer vor dir steht, wenn du weisst, wer hinter dir steht.»

Dieser Artikel erschien zuerst bei IDEA Schweiz.

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Datum: 14.09.2021
Autor: Mirjam Fisch-Köhler
Quelle: IDEA Schweiz

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