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Bis 1'000 Gottesdienstbesucher

Von der Regierung vertrieben, fanden sie echte Freiheit

Es ist einer der ältesten existierenden Stämme Afrikas: die Batwa-Pygmäen in Uganda. Durch den Einsatz eines Ehepaars hörten sie zum ersten Mal von Jesus Christus – und das veränderte ihr Leben. Heute erleben sie Heilungen und Wunder und wollen die restlichen Batwa mit dem Evangelium erreichen.

Eine Batwa-Familie
Quelle: kellermannfoundation.com

Bis in die 1990er Jahre lebten die Batwa, von der Zivilisation unberührt, in Bäumen und Höhlen in den Wäldern des Landes. «Wir lebten wie die Tiere im Dschungel», erklärt Jovanis Nyirakayanje, ein Batwa-Mann, gegenüber CBN News. «Wir rauchten, wir tranken, wir übten Zauberei aus, und wir beteten den Teufel an.»

Vertrieben im eigenen Land

Doch als die ugandische Regierung 1992 einen Nationalpark gründete, um die gefährdeten Berggorillas vor dem Aussterben zu schützen, betraf dies die Gegend, in der auch die Batwa lebten. Sie wurden vertrieben, mussten zum ersten Mal in ihrem Leben in Städte ziehen, in denen sie diskriminiert und verachtet wurden, nicht zuletzt aufgrund ihrer geringen Grösse von nur etwa 140 Zentimeter. «Die Leute gaben ihnen noch nicht einmal Arbeit, weil sie dachten, dass die Pygmäen wie Tiere wären», erklärt Tugume Gerald.

Der Ugander hörte von dem Schicksal der Batwa und zog mit seiner Frau Barbara vom Kampala nach Kisoro, einer Stadt in der Gegend der Batwa, um sich für sie einzusetzen – und ihnen von Jesus Christus zu erzählen. «Ich begann, den Hoffnungslosen die Botschaft der Hoffnung zu predigen.»

Zum ersten Mal

Noch nie hatten die Batwa von Jesus oder Gott gehört – und es traf sie mitten ins Herz. Jovanis Nyirakayanje war einer der ersten des Stammes, die ihr Leben Gott öffnete. «Es war das erste Mal, dass uns jemand von Jesus erzählte», berichtet er im Rückblick. «Wir hatten davor dem Teufel gedient, aber dann hörten wir, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist und das veränderte unser Leben!» Er schloss sich Gerald an und half ihm, anderen Batwa vom christlichen Glauben zu erzählen.

Von HIV geheilt

Viele Batwa haben sich seither taufen lassen. Und sie erleben immer wieder Wunder. CBN berichtet, wie HIV-infizierte Menschen von der Krankheit geheilt werden, so beispielsweise ein kleines Mädchen, dass bereits im Sterben lag. «Sie brachten das Kind hier her», erinnert sich Barbara Gerald. «Sie beteten und beteten, fünf Stunden lang! Ich war dabei und ich konnte es kaum glauben: Das Mädchen wurde geheilt!»

Ein Stamm wird verändert

Heute gibt es dort die erste Batwa-Gemeinde der Umgebung. «Teilweise kommen bis zu 1'000 Pygmäen in den Gottesdienst!», freut sich Tugume Gerald. Er hat ausserdem eine Schule für die Batwa-Kinder gegründet, die Erwachsenen lernen, wie sie durch Landwirtschaft Geld verdienen können.

Doch gibt es immer noch Tausende von Batwa, die immer noch nicht von Jesus gehört haben. Doch Gerald und die ganze Batwa-Gemeinde wollen auch sie erreichen. Denn, so Nyirakayanje, «ich glaube, dass die Botschaft von Christus das Leben meines gesamten Stammes verändern wird.»

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