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Alternative zum Gottesdienst

Mit 100 Autos auf dem Supermarkt-Parkplatz

Endlich wieder gemeinsam Gott loben können – das ist das, was viele Christen nach dem Lockdown wieder aufatmen lässt. Doch an vielen Orten ist Lobpreis nach wie vor verboten. Eine Gemeinde in Bristol fand dazu eine kreative Alternative.

Pastor Rev. Tom Benyon während dem Auto-Gottesdienst
Quelle: twitter.com
Rev. Tom Benyon
Quelle: twitter.com

Seit Juli haben auch in Grossbritannien die Kirchen wieder öffentliche Gottesdienste – doch die Auflagen sind streng: nicht mehr als 30 Menschen pro Versammlung, kein gemeinsames Singen und die Treffen sollen so kurz wie möglich sein, berichtet die BBC. Und so entschloss sich die St. Michael's Church in Bristol zu einer Alternative: einem Auto-Gottesdienst.

Sicher im eigenen Auto

Der Hauptgrund für diese Alternative war der Lobpreis, auf den die Mitglieder von St. Michael's einfach nicht länger verzichten wollten. Mit 100 teilnehmenden Autos und insgesamt 300 Leuten war der Auto-Gottesdienst am 26. Juli sehr gut besucht. Die Besucher «kamen sicher zusammen, sangen einige Lieder und hörten die Gute Nachricht von Jesus», berichtet Rev. Tom Benyon, Pastor der Gemeinde. Veranstaltungsort: der Parkplatz eines Supermarktes.

Die Leitung des Supermarktes sei dabei sehr hilfsbereit gewesen und hätte das Team willkommen geheissen. Ordner halfen den ankommenden Autos, einen Platz zu finden, von dem aus sie die Predigt hören sowie in den gemeinsamen Worship und die Gebete einstimmen konnten, jeder von seinem eigenen Auto aus. Die Predigt hielt Rev. Tom Benyon von einer Bühne aus, hier spielte auch die Lobpreisband der Gemeinde.

Endlich wieder Lobpreis

Für viele Teilnehmer war es besonders bewegend, nach Monaten endlich wieder mit anderen Christen gemeinsam Gott zu loben. «Wie so viele andere Gemeinden im ganzen Land haben wir stapelweise Online-Gottesdienste während des Lockdowns produziert, aber wir haben es wirklich vermisst, uns zu treffen und gemeinsam als Gemeinde-Familie Worship zu machen», so Benyon. Dieser besondere Auto-Gottesdienst sei ein «dynamisches, freudiges Event» gewesen, «voller Hoffnung». Und die Hoffnung ist, dass dies nicht der letzte Auto-Gottesdienst dieser Art gewesen ist.

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