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Pastor gewann «The Voice»

«Es hat sich so viel verändert»

Quasi aus dem Home Office gewann Todd Tilghman, ein Pastor aus Mississippi, die US-Version von «The Voice». Seine Bekanntheit ist seither enorm gewachsen – und dadurch auch der Wirkungsgrad seines Dienstes.

Todd Tilghman
Quelle: Instagram

Der leitende Pastor der «Cornerstone Church» in Meridian, Mississippi, gewann die 18. Staffel von «The Voice» in den USA. Gecoacht wurde er von Country-Star Blake Shelton. Im Finale sang Todd Tilghman unter anderem das Lied «I Can Only Imagine» von der Gruppe «Mercy Me»; der Song, aus welchem ein Film mit Dennis Quaid entstanden ist.

Seit dem Erfolg in der Show ist er nonstop unterwegs und die Zahl der Besucher im Gottesdienst hat stark zugenommen. Ausserdem ging die Zahl jener «wie verrückt durch die Decke», welche die Gottesdienste online anschauen.

«Ich singe für den Herrn»

Während des Gesangswettbewerbs war Todd Tilghman aufgrund von Covid-19-Beschränkungen gezwungen, von zu Hause aus zu singen. Eine ganz andere Ausgangslage, weil kein Publikum da ist, das mitgeht.

Für Tilghman eine tragbare Situation – er gebe in jedem Fall so viel wie möglich: «Ich singe für den Herrn. Das hat mir geholfen.»

Es sei die richtige Zeit gewesen, um an der Show teilzunehmen. Eine grosse Quelle der Unterstützung und Ermutigung kam von seiner Frau Brooke und den acht Kindern des Paares – sie hatten ihn dazu ermutigt, bei «The Voice» vorzusprechen.

«Mehr Menschen dienen»

Es sei auch eine «hervorragende Gelegenheit», um mit seiner Musik noch viel mehr Menschen zu dienen, von denen viele infolge all der Unruhen des laufenden Jahres 2020 in Schwierigkeiten stecken.

Todd verweisst auf die Bibelstelle in 2. Korinther Kapitel 4, Vers 17 und erklärt: «Die Bibel sagt, dass unsere Bedrängnis leicht und vorübergehend ist. Oft vergessen wir, dass das Leiden ein Teil des Lebens ist. Gläubige vergessen, dass das Leiden manchmal Teil davon ist.» Doch es warte eine ewige Herrlichkeit.

Auch er habe Teile seines Lebens niedergeschlagen verbracht. «Es gab Umstände, die mich gebrochen haben.» Auch in den letzten Jahren. Obwohl er durch «The Voice» nationale Aufmerksamkeit und Ruhm erlangte, sei es nicht das, was die Dinge für ihn verändert hat. Letztlich sei es Gott, der Umstände und Dinge verändert.

Kelly Clarkson weinte

Todd Tilghman hatte seinen Titel am gleichen Wochenende gewonnen, an welchem sich Samantha Diaz, alias «Just Sam», bei «American Idol» durchsetzen konnte. Er gewann einen Preis von 100'000 Dollar sowie einen Plattenvertrag.

Kelly Clarkson, eine der vier Coaches, meinte: «Du bist sehr bewegend und das liegt daran, dass du ein Pastor bist.» Sie weinte während eines Tilghman-Songs. «Es liegt daran, dass du einen viel grösseren Glauben in dir trägst als nur den an dich selbst. Ich würde gerne in deine Kirche kommen, um dich sprechen zu hören.» Todd lud sie sofort dazu ein.

In einer seiner Predigten im laufenden Jahr sprach Tilghman über das Matthäus-Evangelium, aus dem Gleichnis des Talent-Vermehrens (Matthäus Kapitel 25, Verse 14-19). Er ermutigte seine Gemeinde (und uns alle): «Nehmt die Talente, die der Meister euch gegeben hat, bevor wir getrennt wurden, und vermehrt sie während dieser Zeit, damit ihr, wenn wir wieder zusammenkommen, mit mehr zurückkommen als wir zuvor gehabt haben.»

Auch die Zeit während eines Lockdowns kann genutzt werden – Todd Tilghman ging mit dem Gewinn der 18. «The Voice»-Staffel als gutes Beispiel voran.

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