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Initiative eines 26-Jährigen

Tausende Schüler kommen in Nordbrasilien zum Glauben

Neto Araújo überlebte durch ein Wunder einen schweren Unfall. Heute weiss er, dass Jesus ihn damals bewahrte – und das erzählt er mit seinem Team an unzähligen Schulen im Norden Brasiliens. Die Auswirkungen sind erstaunlich.

Convictos School
Quelle: Facebook
Neto Araujo
Quelle: Facebook

Es war ein besonderer Event, der Ende November in sieben Schulen von Pernambuco im Norden Brasiliens durchgeführt wurde. Knapp 800 Schüler übergaben dabei ihr Leben Jesus. Hinter diesen Events steht die Initiative «Convictos School», zu der etwa 30 Jugendliche und junge Erwachsene gehören.

Botschaft begeistert die Schüler

Regelmässig besuchen sie Schulen an der nördlichen Küste Brasiliens und erzählen dort von Jesus. Dabei ist die Evangelisation jeweils nur der Beginn: Nach einem grossen Treffen auf dem Schulhof treffen sich diejenigen, die sich für Jesus entschieden haben – sie bezeichnen sich als «Flammen» – wöchentlich in kleinen Studiengruppen, um gemeinsam die Bibel zu lesen und mehr über den Glauben zu lernen.

«Die Reaktion der Schüler widerspiegelt, was in Römer, Kapitel 8, Vers 19 steht: 'Die gesamte Schöpfung wartet sehnsüchtig darauf, dass die Kinder Gottes in ihrer ganzen Herrlichkeit sichtbar werden'», erklärt Neto Araújo, Gründer der Initiative. Doch wie kommt es dazu, dass der 26-Jährige sich so für die junge Generation einsetzt?

Schwerer Unfall als Auslöser

Noch bis er 15 Jahre alt war, war Neto in den Verkauf von Drogen und Prostitution verwickelt. Bis er im November 2011 einen schweren Unfall hatte. Mit drei betrunkenen Freunden im Auto, landete Neto in einem schlammigen Kanal. Alle drei Freunde starben – nur Neto konnte sich wie durch ein Wunder befreien und lief den kurzen Weg nach Hause. Dort traf er auf seine Mutter, die am Boden kniete und für ihn betete… Trotzdem wollte er noch nichts vom Glauben wissen – bis ihn ein Freund in dessen Kirche einlud. Beim Gottesdienst wurde der damals 15-jährige Neto angesprochen und übergab sein Leben Jesus.

«Eine ganze Generation wartet auf uns»

Als er dann eines Tages an seiner Schule vorbeikam, hatte er plötzlich den Wunsch, sein Zeugnis weiterzuerzählen. Nach Gesprächen mit dem Rektorat erhielt er die Erlaubnis und ging sofort auf den Schulhof, um Schülern, Lehrern und Mitarbeitern zu erzählen, wie Jesus ihn gerettet hat. Kurz darauf gründete er «Convictos School». Seit 2016 sind durch die Arbeit um die 5'000 Schüler und Lehrer zum Glauben an Jesus gekommen, etwa 10'000 haben die frohe Botschaft gehört. Und genau das gibt Neto und seinem Team Ansporn: «Wir können es auf keinen Fall lassen, das Evangelium zu predigen», erklärt Neto Araújo. «Eine ganze Generation wartet auf uns…»

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