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Auf die Plätze, fertig, offen!

Freikirchen bald wieder mit Besuchern, Adonia mit Lagern

Plötzlich geht alles schnell. Am Pfingstwochenende sind die Gemeinden wieder offen, wenn auch nur mit sehr starken Auflagen (s. Schutzkonzept Freikirchen.pdf

Adonialager
Quelle: Adonia
Mit der Worship-Band auf der Bühne
Quelle: zVg
Freikirchenverband zur Öffnung
Quelle: freikirchen.ch

). Ab dem 6. Juni ist dann wieder sehr viel möglich. Die Jugend-Musik-Bewegung Adonia kann sogar ihre Sommerlager durchführen.Vor wenigen Wochen hätte niemand damit gerechnet, doch nun ist klar: Adonia kann seine Musical- und Sportcamps durchführen. «Die Schweiz erwacht immer mehr aus dem Ausnahmezustand. Adonia ist bereit», teilt das Werk in einer Pressemitteilung mit.

Rund 1'500 Kinder sind aktuell für die 25 Sommercamps angemeldet – vereinzelt sind noch Plätze frei. Ein Schutzkonzept wird für jedes Adonia-Camp und die spezielle Lage vor Ort ausgearbeitet.

Gemeinden mit Einschränkungen offen

Auch der Verband der Freikirchen informiert über die weiteren Öffnungen, die nach der jüngsten Pressekonferenz des Bundesrates möglich sind.

In seinem Rundschreiben bezieht sich Verbandspräsident Peter Schneeberger zunächst auf eine Einschätzung der Zeitung «Tages-Anzeiger»: «Freikirchliche Bewegungen wie ICF, Stiftung Schleife oder Vineyard warten noch zu mit physischem Feiern. Angesichts ihrer Gross-Happenings ist das nur vernünftig. Eigentlich sollten alle Gläubigen ihrem Beispiel folgen. Der Glaube lebt nicht vom Gottesdienst allein.» An Pfingsten sind die Einschränkungen tatsächlich noch sehr streng (Livenet berichtete in einem Artikel sowie in einem Talk ausführlich darüber). Das Schutzkonzept gelte noch für alle Gottesdienste an Pfingsten. «Nach einer Einschätzung des BAG können wir in den kommenden Tagen nun einen Vorschlag machen, wie wir das Schutzkonzept ab dem 6. Juni lockern wollen.»

«Bis 300 Personen möglich»

Für die Zeit ab dem 6. Juni geht Peter Schneeberger davon aus, dass mit dem Schutzkonzept Treffen von bis zu 300 Personen möglich sein werden. «Das heisst, wir passen die Zwei-Meter-Regel sicher an.» Bedingung dafür sei, dass in jeder Freikirche eine Präsenzliste geführt werde. «Dies ist Bedingung, um die zwei Meter zu unterschreiten. Wir werden zur alten Regelung zurückgehen, nur jeden zweiten Sitz zu besetzen und zwischen den Reihen einen Meter Abstand zu halten.»

Wichtig ist laut Bundesrat Berset, dass die Nachverfolgung für alle Veranstaltungen sichergestellt wird. Die Vizedirektorin des BAG, Andrea Arz de Falco, schrieb dazu im Kontext der Freikirchen folgendes: «In diesem Sinne sehe ich für den Fall eines mit Stühlen ausgestatteten Raumes die Möglichkeit des Auslassens jedes zweiten Sitzes im Verbund mit einer Kontaktdatenerfassung als gangbaren Weg an.»

Abklärungen zu gemeinsamem Singen laufen noch

Wie es um den Gemeindegesang steht, werde noch abgeklärt. Für Pfingsten gilt, dass dies noch nicht gestattet ist. Der gemeinsame Gesang war vermutlich auch ein möglicher Auslöser beim Corona-Ausbruch in einer deutschen Baptistengemeinde (Livenet berichtete).

Kleingruppen können sich ab dem 6. Juni ebenfalls wieder Treffen, ebenso sind Jugendanlässe ab diesem Datum wieder möglich – unter Einhaltung von Distanz, Hygieneregeln und Präsenzlisten.

Ebenso sind wieder Lager möglich, wie zu Beginn des Artikels bereits erwähnt. Die Obergrenze für einzelne Lager sind 300 Teilnehmer.

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