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Peter Stucki im Gespräch

Jetzt stellt «Agentur C» drei Meter hohe Laternen auf

Sie vereint klein und gross: Die «Agentur C» verteilt etliche Millionen Zucker-Beutelchen, ist aber auch schweizweit mit grossen Plakaten im öffentlichen Raum präsent. Zu Beginn der Adventszeit 2020 will sie nun Laternen aufstellen. Florian Wüthrich empfing

Peter Stucki und Florian Wüthrich
Quelle: Livenet
Überdimensionale Laternen in verschiedenen Grössen
Quelle: zVg
Plakat mit Bibelvers aus Psalm 46, Vers 2
Quelle: zVg
Zuckersäckli mit Bibelversen von der Agentur C
Quelle: Livenet

Präsident Peter «Pesche» Stucki im Livenet-Bistro zum Gespräch.«Wir sind ein Dienstleister, wir müssen nichts Spezielles erreichen», sagt Pesche Stucki von der Agentur C im Gespräch mit Livenet (siehe Video ganz unten in diesem Artikel). «Wir stellen einfach das Wort Gottes in den öffentlichen Raum. Das ist nicht geplant oder strategisch erarbeitet, sondern das entsteht. Es sind Dinge, die uns aufs Herz gelegt werden.»

«Gott stützt das Volk»

Beim Ausbruch der Covid-19-Pandemie wurden alle bestehenden Verse bei den Plakatgesellschaften gestoppt, um den Vers «Gott ist unsere Zuversicht und Stärke» (Psalm 46, Vers 2) auf die Plakatwände zu bringen, um die Leute zu ermutigen. «Das löste viel aus», berichtet Pesche Stucki. «Wir erhielten viele Reaktionen und Dankesschreiben. Wir wollten klar betonen, dass es Gott ist, der das Volk in dieser Krise stützt!»

In den ersten Tagen der Pandemie, in denen der Bundesrat «das Heft in die Finger genommen hatte», schrieb Stucki einen offenen Dankesbrief. «Ich wies darauf hin, dass man nicht nur auf das Problem schauen soll, sondern auch auf Gott, da von ihm Stärke, Zuversicht und Kraft kommen.»

Das «Vermittlungsbüro»

Das Wort «Agentur» steht für ein «Vermittlungsbüro», erklärt Pesche Stucki weiter. «Wenn Gott ein PR-Büro bräuchte, könnte er vielleicht uns wählen.»

Begonnen hatte das Wirken der Agentur C vor 35 Jahren mit einer Kriminal-Geschichte zu den Ereignissen um Ostern, die als Doppelseite im «Blick» erschienen ist... Die ganze Geschichte war bereits Thema in mehreren Livenet-Artikeln, unter anderem im Artikel vom 31.08.2015 («Seit 30 Jahren Marketing für Gottes Wort»).

Plakat rettet Leben

Der Schwerpunkt ist nach wie vor die Plakatwerbung. «Wir haben auch Blöcke bei Online-Medien geschaltet, die Auswertungen zeigten, dass das Plakat unübertreffbar ist. Es ist da und wird gesehen. Im Internet muss es angeklickt werden.» Bei den grossen christlichen Festen werden jeweils Hunderte Bibeln via Talon durch Boulevardzeitungen bestellt.

In einem krassen Fall konnte sogar ein Suizid verhindert werden: Eine Frau, die von einem Einkaufszentrum herunterspringen wollte, sah kurz vor dem Sprung ein gelbschwarzes Plakat mit einem Bibelvers und eine Werbung für eine Heilungsveranstaltung. Dies hielt sie davon ab, ihren Plan in die Tat umzusetzen.

Auch Kritiker melden sich zu Wort, hält Stucki fest, ohne genauer darauf eingehen zu wollen. «Das nehmen wir entgegen, bleiben aber in der öffentlichen Kommunikation lieber beim Positiven.»

Besonders an Weihnachten das Licht Gottes leuchten lassen

Ein neues, spannendes Projekt haben Stucki und sein Team fürs zweite Halbjahr 2020 in der Pipeline. Dazu der Agentur C-Präsident: «Beim Aufwachen hörte ich die Worte 'Pesche, mach Laternen!'» Diese sollen nun zu Weihnachten erstellt werden, um das Licht Gottes durch Bilder leuchten zu lassen.

Es handelt sich dabei um überdimensionale Laternen, von denen bereits über 60 Stücke bestellt wurden. «Durch diese wird Weihnachten erzählt, ohne dass wir ein Wort brauchen.» Dabei gibt es unterschiedliche Laternen zu bestellen: 75 Zentimeter hohe für den Privatgebrauch und Laternen von 1,5 bis 3 Meter Höhe für den öffentlichen Raum. «Wir beten, dass das Türchen aufgeht, dass eine davon in der Bundesstadt Bern aufgestellt wird. Gott stellt uns mit Weihnachten ein Angebot zur Verfügung. Es ist ein einseitiges Angebot: Du musst nichts machen, du darfst einfach zu ihm kommen. Das ist das Evangelium.»

«Gott ist immer bei uns, egal was kommt»

In der aktuellen Zeit grosser Verunsicherung sei umso wichtiger, sich vor Augen zu halten, dass Gottes Wort die grosse Kraftquelle ist. «Es gibt keine Zusage, dass es (Anm. d. Red.: Corona oder Leid generell) uns nicht treffen wird, aber wir wissen, dass Gott immer bei uns ist. Aus diesem Trost und dieser Zuversicht und Stärke zu leben, gibt uns eine Perspektive.»

Für ihn persönlich sei daher das Bibelwort «Wachet und betet» (Matthäs-Evangelium, Kapitel 26, Vers 41) wichtig geworden. «Wir wissen nicht, wann der letzte Tag ist. Doch es gibt einen Durchbruch zu einer neuen Welt, wo wir mit Jesus zusammen sein werden.»

Zur Webseite:
Agentur C

Hier sehen Sie das Gespräch in voller Länge:

Zum Thema:
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