Aufbrüche im Flüchtlingslager

Tausende sahen den Jesus-Film

Zehntausende Kongolesen sind innerhalb ihres Landes auf der Flucht vor der stetigen Gewalt. Eine christliche Organisation wurde in einem der Flüchtlingslager tätig – und der Jesus-Film stiess auf enorm grosses Interesse.
Flüchtlingslager im Osten der DR Kongo

Zehntausende Kongolesen sind innerhalb ihres Landes auf der Flucht vor der stetigen Gewalt. Eine christliche Organisation wurde in einem der Flüchtlingslager tätig – und der Jesus-Film stiess auf enorm grosses Interesse.

Aufgrund der Gewaltausbrüche in der Demokratischen Republik Kongo sind nicht nur zig Tausende Menschen innerhalb des Landes geflohen, sondern auch viele Organisationen und NGOs mussten das Gebiet verlassen. Dazu gehört auch «Mission Aviation Fellowship» (MAF), die in die Stadt Bunia umsiedeln musste. Dort sind auch viele Einheimische hingeflohen. In Lagern für einheimische Flüchtlinge befinden sich mittlerweile über 20'000 Menschen, wie das Nachrichtenportal Mission Network News (MNN) berichtet.

MAF macht Flüchtlingshilfe

MAF ist bekannt dafür, Mission durch Flugzeuge und Piloten zu unterstützen. Doch bei der Notlage vor Ort sprangen sie sofort ein. Jon Codd, MAF-Mitarbeiter, berichtet: «Lokale Gemeinden taten sich zusammen und begannen, Lebensmittel für (die Flüchtlinge) zu sammeln – eine unmögliche Aufgabe bei ihren Ressourcen und bei dem, was da abging. Einige unserer Missionarsfrauen schrieben daraufhin Briefe und starteten einen Fond, um dies zu unterstützen. Wir begannen, den Flüchtlingen Essen zu verteilen und ihnen zu helfen, noch ehe sich andere grosse NGOs und die UN einbrachten.»

Tausende bei Jesus-Film

Nicht nur Lebensmittel, sondern auch Decken, Planen und andere nützliche Dinge wurden verteilt. Die Lager seien in der aktuellen Regenzeit völlig durchnässt, das Leben dort äusserst schwierig. In dieser Situation begannen die MAF-Mitarbeiter zusammen mit dem lokalen Pastoren Bisoke, Seelsorge und evangelistische Einsätze zu organisieren. +

In diesem Zusammenhang wurde auch der Jesus-Film gezeigt. «Ich versuchte, eine Idee davon zu bekommen, wie viele zur ersten Vorstellung des Jesus-Films kamen», berichtet Cadd. Als er Pastor Bisoke fragte, habe dieser nur gemeint: «zu viele!» Auf eine Rückfrage antwortete der Kongolese: «Alle Leute aus dem Lager sind gekommen. Es leben dort vielleicht 20'000 Menschen!» Auf den Aufruf, Jesus zu folgen, reagierten nach dem Film Hunderte von Zuschauern.

Nachdem Rebellengruppen in der Vergangenheit aber auch gezielt Flüchtlingslager angegriffen haben, bittet MAF um Gebet für Sicherheit und für die vielen, die ein Leben mit Jesus begonnen haben.

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Datum: 21.01.2022
Autor: Lyndsey Koh / Rebekka Schmidt
Quelle: MNN / Übersetzt und bearbeitet von Livenet

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