Livenet-Talk über CGS

Christen in der Arbeitswelt vernetzen und stärken

Livenet lässt in der Talkserie «Christen in der Arbeitswelt» verschiedene Unternehmer zu Wort kommen. Den Start machen Barbara Benz und Roland Thörisch, die beide zum Vorstand der Christlichen Geschäftsleute Schweiz (CGS) gehören.
Roland Thörisch und Barbara Benz im Livenet-Talk

Livenet lässt in der Talkserie «Christen in der Arbeitswelt» verschiedene Unternehmer zu Wort kommen. Den Start machen Barbara Benz und Roland Thörisch, die beide zum Vorstand der Christlichen Geschäftsleute Schweiz (CGS) gehören.

Der Verein Christliche Geschäftsleute Schweiz (CGS) zählt aktuell 725 Mitglieder. Er hat sich zum Ziel gesetzt, gläubige Unternehmerinnen und Unternehmer untereinander zu vernetzen und zu unterstützen. Dabei sei wichtig, dass der Mensch stets im Fokus steht. Roland Thörisch ist im CGS-Vorstand zuständig für die Events, wie beispielsweise den Koffermarkt. Barbara Benz ist seit 2020 im Vorstand von CGS. Sie organisiert die Apéros. Auch wenn sie dies nicht als ihre Stärke sieht, bereitet es ihr grosse Freunde, Menschen eine Plattform zu geben. CGS sei «eine geniale Sache, weil man vom Knowhow des anderen profitieren» könne, berichten die beiden im Livenet-Talk vom 28. Oktober 2021. Geführt wird das Gespräch von Annina Morel.

Vernetzung und Unterstützung

«Das Apéro ist ein Kernelement der CGS», erzählt Roland Thörisch. «Hier entstehen Freundschaften und die Unternehmer können voneinander profitieren.» Ein wertvolles Angebot sei auch der Koffermarkt, wo die Geschäftsleute ihre Produkte präsentieren und verkaufen können. Zudem werde auch dort der Vernetzung ein zentraler Wert beigemessen. Das Ziel dieses Angebots ist, Christen aufzuzeigen, welche Unternehmen ihre Werte vertreten, damit sie beispielsweise einen passenden Plättlileger finden. Im ähnlichen Sinn und Geist findet im Dezember ein Frauenunternehmermarkt statt. Ausserdem erscheint jedes Jahr ein sogenannter Einkaufsführer mit einem Mitgliederverzeichnis aller CGS-Firmen.

Christliche Werte, der feine Unterschied

Besteht nicht eine Gefahr, auf diese Art als Geschäftsfrau oder Geschäftsmann zu den christlichen Werten zu stehen? Nein, es sei ähnlich wie in einer Familie, findet Barbara. «Auch in der Familie schaffe ich Kultur und fühle mich nicht bedroht, wenn dies meinen Nachbarn stört.» Sie setze für sich einen Rahmen. Wir Christen sollen wissen, dass wir Kultur schaffen und erschaffen.

Auch Roland Thörisch sieht hier kein Problem: «Wir dürfen uns selber sein, sodass andere die Frage stellen: 'Was ist mit dir anders?' und das ist das Ziel.» Vielfach leben die Nichtchristen die gleichen Werte aus, wie Christen. Jedoch sei der Unterschied die direkte Linie zum Schöpfer. «Wir beten für jedes einzelne Mitglied das Jahr hindurch und schicken ihm/ihr anschliessend eine Karte mit einem Bibelvers. Vielfach spricht der Bibelvers direkt in das Leben des Mitglieds.» Es sei der kleine Unterschied, der es ausmacht. Benz arbeitet als Gedankencoach und lässt die christlichen Werte nicht zu kurz kommen. «Ich habe das theologische Menschenbild: Was denkt Gott über mich? Das ist für mich die Grundlage jedes Gesprächs.»

Um im Unternehmeralltag die christlichen Werte auszuleben, ist die Zusammenarbeit mit anderen wichtig. Dazu gehört die Internationale Vereinigung Christlicher Geschäftsleute und Führungskräfte (IVCG), das Go-Magazin oder das Forum christlicher Führungskräfte. «Wir ergänzen einander gut», so Thörisch.

Unternehmen und Mission – geht das?

An Gottes Reich bauen und zu missionieren sei auch als Unternehmer möglich. Dabei stellt sich die Frage: Was ist eine Mission? «Der Unternehmer hat womöglich einen anderen Fokus, aber ist trotzdem missionarisch unterwegs.» Dem stimmt auch Barbara Benz zu. «Wir haben eine wichtige Stimme und dominieren mit Qualität und Brillanz.» Ein Autoverkäufer könne beispielsweise jedes einzelne Auto segnen, das er verkauft. Es seien die kleinen Dinge, die es ausmachen.

Zum Abschluss des Talks sprechen die beiden über ihre Visionen und Träume. Roland Thörisch hofft auf ein weiteres Wachstum des CGS-Netzwerks. Und Barbara Benz betont, dass sich Christen nicht zu verstecken brauchen. «Ich träume davon, dass wir Christen ein Selbstbewusstsein entwickeln und uns nicht verstecken», sagt Barbara Benz. «Wir wissen, was wir können und dürfen ruhig auch mal den Ton angeben.»

Hier können Sie sich den ganzen Talk ansehen:

Zur Webseite:
CGS - Christliche Geschäftsleute Schweiz

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Datum: 01.11.2021
Autor: Nora Baumgartner
Quelle: Livenet

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